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Flybarless vs Paddelstangen-Helikopter

Gestützt und befeuert durch die Politik, beschäftigen sich aktuell die Mehrzahl der Medien damit, Angst und Panik in der Bevölkerung zu verbreiten, statt mit ehrlichen Argumenten aufzuklären. Große Konzerne haben die Werbewirksamkeit der Impfungen für sich entdeckt, und spielen mit im bunten Reigen der Gesundheitsinteresse heuchelnden Akteure. Warum kann ich es einem Konzern wie Coca-Cola nicht glauben, dass es ihm um die Gesundheit der Menschen geht? Diese Show ist an Peinlichkeit, Dreistigkeit und Schamlosigkeit nicht mehr zu überbieten! Nach 18 Monaten "Pandemische Lage" scheint das die neue Normalität zu sein. Wo ist denn bloß die zurück-versprochene alte geblieben? Ehemals hochangesehene Wissenschaftler und echte Gesundheitsexperten werden ignoriert, diffamiert und als Schwurbler und Verschwörungstheoretiker verpönt und angefeindet, wenn sie eine andere Meinung haben, als die von der Regierung und den Medien als einzig richtige propagierte!

Große Teile der Bevölkerung projizieren ihren Frust auf die Menschen, die einer Behandlung mit mRNA- oder Vektorimpfstoffen kritisch gegenüberstehen. Dabei vergessen Sie vollkommen, dass ihr Frust durch permanentes Politikversagen, mit unwirksamen, unlogischen und wenig evidenzbasierten Coronamaßnahmen, überhaupt erst so groß werden konnte.

In den letzten 18 Monaten haben viele verantwortliche Politiker der Bundesregierung und der Landesregierungen hundertfach ihr Wort gebrochen, sich finanziell manchmal sogar am Leid der Bürger bereichert. Wie lange soll das so noch weiter gehen? Eines Tages werden wir reuevoll zurückblicken auf eine schändliche Zeit in unserer Geschichte, in der unsere Demokratie und unantastbare Bürgerrechte einer Scheinsicherheit geopfert worden sind. Wir werden nicht stolz sein auf diese Zeit, in der das Wort Solidarität darauf beschränkt war, Solidarität von anderen zu erpressen. Willkommen zurück in der DDR, oder besser: Willkommen zurück im Mittelalter! Die Hexenjagd hat begonnen!

Ich überlasse jedem Einzelnen selbst, ob er sich impfen lässt oder nicht, und ich respektiere diese Entscheidung. Viele Argumente sprechen für eine Impfung. Das bekommen wir selbstredend jeden Tag von früh bis spät von den Medien eingetrichtert! Viele medizinische Argumente sprechen aber auch gegen eine Impfung. Diese Argumente werden oft wider besseren Wissens als Schwurbeleien und Verschwörungstheorien abgetan, als Falschinformationen deklariert und aus den sozialen Medienkanälen gelöscht, weil sie sich nicht mit dem großen Ziel vereinbaren lassen. Welches Ziel war das nochmal gleich? Ach ja, im Moment geht es darum, alle Menschen boostern zu lassen. Man muss sich dieses große Ziel nicht merken, es wird sich wieder ändern! DAber selbst dann, wenn deses Ziel erreicht werden sollte, wird sich nichts ändern. Faktenchecker, denen ein fundierter Background zum Thema fehlt, maßen sich an, uns darüber zu belehren, was wahr und was falsch ist. Die echte Wahrheit möchte scheinbar niemand mehr hören. Der Sinn für Objektivität in dieser Angelegenheit ist völlig abhanden gekommen.

Ich persönlich maße mir nicht an, eine Beurteilung zum Thema Pandemie aus medizinischer Sicht abzugeben. Ich kann jedoch zahlreiche offiziell verfügbare Statistiken zum Thema Covidgeschehen und Deutsches Gesundheitssystem einsehen und auswerten. Diese Statistiken sprechen eine eigene Sprache, die oftmals nicht mit dem einheitlichen Tenor der tödlichen Seuche und den politisch ergriffenen Zwangs-Maßnahmen korreliert. Die Beurteilung der Lage, ob pandemisch oder auch nicht, überlasse ich den wahren Fachleuten, und damit meine ich nicht die selbsternannten Gesundheitsexperten oder das RKI. Damit meine ich nicht alles-besserwisserische Radio- und Fernsehmoderatoren, die sich unverfroren in Gesundheitsfragen einmischen und auch nicht jene Mediziner, die auf Basis von gefährlichem Halbwissen kritiklos und linientreu das von Politik und Medien Vorgesagte nachquatschen, und so noch mehr Unsicherheit und Panik in der Bevölkerung erzeugen.
Zum Thema Lobbyismus in der deutschen Politik möchte ich mich hier nicht auslassen, denn das würde echt den Rahmen sprengen.

Vielmehr möchte ich zum Nachdenken anregen und stelle daher die Frage an jene, die von Ihren Nachbarn, Kollegen, Freunden und Familienmitgliedern fordern, solidarisch zu sein und sich impfen zu lassen.

Täglich sterben etwa 30.000 Menschen auf dieser Welt an Hunger, überwiegend Kinder! (Quelle: https://worldometers.info), während wir tatenlos zusehen und SARS-COV2 zum Weltthema Nummer 1 erklären. Wo bleibt hier die Solidarität?

Ich bin geimpft, gegen Hepatitis, Tetanus, Pocken, Tollwut, Gelbfieber und einiges mehr! Ich bitte um Verzeihung für die Benutzung der Worte " Impfgegner" und " Corona-Leugner". Ich bin keines von beiden, werde mich trotzdem nicht mit den derzeit angebotenen, mit einer bedingten Zulassung im Eiltempo auf den Markt gebrachten Impfstoffen boostern lassen, auch nicht bei Androhung von Strafe und Gewalt! Denn ich habe Prinzipien! Ich lasse mich nicht erpressen! Außerdem verstehe ich nicht, warum ich als gesunder Mensch auf eine so krasse Art und Weise diskriminiert werde. Bei derart viel Fremdsorge um meine eigene Gesundheit kann ich leider nicht anders - ich werde misstrauisch.

Warum ich den Impfstoffen kein Vertrauen schenken kann? Hier einige Fakten:

Die Geldgier von Pfizer (Quelle: Wikipedia)

Weil Pfizer ein Epilepsie-Medikament in Großbritannien 2600 % zu teuer verkauft hat, ist der Konzern 2016 zu einer Strafe von 100 Millionen Euro verurteilt worden.

Korruptionsvorwürfe gegen Pfizer (Quelle: Ärzteblatt 2012)

Pfizer zahlt wegen Korruptionsvorwürfen 60 Millionen Dollar.

Rüde bis erpresserische Methoden (Quelle Wikipedia)

Im Februar 2021 wurde bekannt, dass Anwälte von Pfizer in mehreren südamerikanischen Ländern mit äußerst rüden bis erpresserischen Methoden den Versuch machten, das Interesse von Pfizer an hohen Impfstoff-Einkaufspreisen durchzusetzen, eine Befreiung von Haftungen zu erzwingen, sowie künftige Zahlungen durch die Sicherungsübertragung ausländischer Werte frei von der jeweiligen Justiz zu bezwecken. Mehrere Länder verzichteten in der Folge darauf, von Pfizer Impfstoff zu beziehen, und entschieden sich für andere Lieferanten.

Trovan-Studie in Nigeria (Quelle: Wikipedia)

Laut Angaben nigerianischer Behörden und verschiedener Organisationen testete Pfizer im Jahr 1996 das mittlerweile verbotene Antibiotikum Trovafloxacin (Trovan) an etwa 200 Kindern aus dem Umkreis von Kano (Nigeria). Mindestens fünf, nach Angaben der Behörden in Kano mehr als 50 Kinder, starben durch die Wirkung des zuvor noch nicht am Menschen erprobten Mittels, während viele andere geistige und körperliche Missbildungen entwickelten.

Unlautere Werbepraktiken in den USA (Quelle: Wikipedia)

Am 2. September 2009 bestätigte das Unternehmen Pfizer die Zahlung von 2,3 Milliarden Dollar, um damit einen Streit mit der US-Regierung über unlautere Werbepraktiken zu beenden. Es ging unter anderem um die Werbung für das verschreibungspflichtige Schmerzmittel Bextra. Nach Berichten über starke Nebenwirkungen hatte das Unternehmen das Arzneimittel 2005 vom Markt genommen.

Ich könnte diese Reihe mit weiteren offenen Geheimnissen fortsetzen, von Pfizer und einigen anderen Pharmakonzernen, denen die Gesundheit der Menschen ach so sehr am Herzen liegt. Ich sags nur ungern, aber mit gesunden Menschen kann man kein Geld verdienen. Das sollte doch wohl jedem klar sein, oder?

Padell oder FBL System, Flybarless auf heli-planet.com

Hubschrauber fliegen nicht stabil! Stimmt das?

Das sich drehende Rotorsystem besitzt eine Masse - und wie jede andere rotirende Masse ist diese sogenannten Kreiseleffekten unterworfen.

Bei diesen Effekten handelt es sich um dynamische Vorgänge, welche bewirken, dass am Hubschrauber (ähnlich einem sich drehenden Kreisel) die aktuelle Fluglage auf der Längs- und Querachse stabilisiert wird.

Durch auftretende äußere Einflüsse wird diese Art der Stabilisierung allerdings behindert. Eine vollkommene Stabilisierung ist nicht möglich.

Bei Helikopter- Modellen, die in der Regel eine eher kleine Masse besitzen (geringere Trägheit), bewirken äußere Einflüsse schnelle Fluglagen Änderungen. Das Ziel einer Stabilisierung besteht also darin, die Fluglagen Änderungen möglichst stark zu dämpfen und die Eigenstabilisierung möglichst zu verstärken, damit Helikopter- Modelle sich wie ihre bemannten Vorbilder bewegen und steuern lassen.

Für die Stabilisierung des Hecks (Stabilisierung der Hochachse) bedient man sich schon länger der Dienste von Kreiseln (Gyros). Ohne diese Kreisel wäre an ein "Flugspaß bringendes Fliegen" gar nicht zu denken.

Für die Längs- und Querachse (Stabilisierung des Rotorkopfes) wurde für die Stabilisierung die so genannte Bell / Hiller Ansteuerung entwickelt.

Bell Steuerung (Dämpfung mittels Bell-Gewichten)

An beiden Enden einer Stange, welche mit dem Hauptrotor rotiert, befinden sich Gewichte (Bell- Gewichte).

Diese Stange ist zentrisch zur Rotorachse gelagert und schwenkbar. Über ein Gestänge ist diese zweite Rotorebene (genannt: Hilfs- Rotorebene) mit der Hauptrotorebene verbunden.

Bell UH1D Rotorkopf mit Bell Gewichten

Die Neigung der Hilfsrotorebene beeinflusst direkt den zyklischen Anstellwinkel der Hauptrotorblätter.

Wenn der Hubschrauber seine Fluglage um die Längs- oder Querachse ändert, dann verbleibt die Hilfsrotorebene durch den Kreisel- Effekt (gyroskopischer Effekt) in der ursprünglichen Lage. Die Hauptrotorebene neigt sich relativ zur Hilfsrotorebene. Die dadurch wirkende zyklische Ansteuerung der Hauptrotorblätter wirkt der Fluglagenänderung entgegen.
Bei der BELL UH 1D, bemanntes Vorbild vieler Scale- Modelle (siehe Bild), wurde diese Technik angewandt.

Hiller Steuerung (Paddelstange)

Die Hiller- Steuerung wurde entwickelt, um über die Stange mit den Bell- Gewichten auch die Lenkung des Hubschraubers zu realisieren. Dazu wurde die schwenkbar gelagerte Stange mit den Gewichten (Bell Steuerung) durch eine kardanisch aufgehängte Stange ersetzt, an dessen Ende sich Hilfsflügel (genannt: Paddel) befinden.

Eine Drehung dieser Paddelstange (auch genannt: Stabistange) bewirkt eine Veränderung der Anstellwinkel der Paddel und somit eine Neigung der Hilfsrotorebene relativ zur Hauptrotorebene. Über ein Gestänge werden die Hauptrotorblätter zyklisch angesteuert und der Heli kann somit gesteuert werden.

Die Veränderung der Größe oder des Gewichtes der Paddel, sowie der Länge der Paddelstange, wird das Steuerungs- und Dämpfungsverhalten beeinflusst.

Dieter Schlüter, auch Urvater des Modellhubschraubers genannt, entwickelte die ersten Rotorköpfe für Modellhubschrauber, mit denen diese erstmals wirklich steuerbar wurden.

Bell- Hiller Steuerung

Die meisten unserer Paddelhelikopter sind mit einer Bell- Hiller Steuerung ausgestattet.

Seit mehreren Jahren übernehmen mehr und mehr elektronische Stabilisierungssysteme, genannt Flybarless- Systeme, die Stabilisierung unserer Modellhelikopter.

Aus gutem Grund?

Bell Hiller Rotorkopf am modernen RC Helikopter

Mehr Info zum Thema Rotorkopf unter Rotorkopf am Modellhelikopter - Aufbau und Funktion .

Warum verdrängen FBL Systeme die Paddelköpfe immer mehr?

Helikopter mit Paddelstangem lassen sich zwar ganz passabel fliegen, haben aber einen entscheidenden Nachteil. Äußere Einflüsse wie Wind haben merklichen Einfluss auf die Fluglage eines mit Bell Hiller Steuerung ausgerüsteten Helikopters.

Für die Stabilisierung des Hecks werden schon seit geraumer Zeit Kreiselsysteme an Modellhelikoptern eingesetzt. Das rief die Entwickler auf den Plan, diese bewährte Technik auch für die Stabilisierung der Rotorebene (Roll und Nick) einzusetzen.

Wir kennen vom Heckkreisel bereits die beiden Betriebsmodi Normal und AVCS/ (Heading Hold).
Wobei der AVCS Modus dafür sorgt, dass das Heck in jeder Lage, fast ungeachtet äußerer Einflüsse, stabilisiert wird. Dieses auch für die Rotorebene zu realisieren war der Plan.

Was ist ein Flybarless System

Bei einem paddel-losen Rotorkopf übernimmt eine Elektronik die Stabilisierung des Helikopters. Die Anzahl der nötigen Bauteile am Rotorkopf reduziert sich dabei ganz erheblich, denn es entfällt nicht nur die Paddelstange mit den Paddeln und Gewichten, sondern auch eine ganze Reihe an Gestängen und Umlenkungen.

Flybarless Systeme werden auch als Rigid Systeme bezeichnet und übernehmen die Stabilisierung auf allen drei Bewegungsachsen des Helikopters (Querachse, Hochachse und Längsachse bzw. Heck, Nick, Roll.

Bei Paddelköpfen stellt man das Steuerverhalten des Helikopters rein mechanisch ein. Bei einem FBL System erfolgen alle diese Einstellungen auf elektronischem Wege.


Wie funktioniert ein Flybarless System

Bei einem FBL System erfolgt die Stabilisierung der Längs- und Querachse über eine direkte Ansteuerung der Haupt- Rotorblätter.

Paddel und Stange werden nicht mehr benötigt.

In einem FBL System sind für jede der 3 Bewegungsachsen Sensoren verbaut. Die Bewegungen und Beschleunigungen des Helikopters auf den Achsen (Hoch-, Quer- und Längsachse) werden durch diese Sensoren erfasst und registriert. Die FBL- Elektronik wertet diese Signale aus. Gleichzeitig werden vom Sender kommende Steuerbefehle umgesetzt und an die Rotorblätter weitergeleitet. Die gesamte Signalverarbeitung wird von der FBL Einheit realisiert, welche auch geringste Abweichungen der Fluglage registriert und zwischen gewollten und ungewollten Änderungen der Fluglage unterscheiden kann.
Ein FBL System kann so die Fluglage eines Helikopters viel besser als eine Paddelstange stabilisieren.


Vor- und Nachteile von Flybarless- Systemen

Vorteile

  • Ein FBL Kopf ist wesentlich kompakter und besteht aus weniger Teilen. Dadurch vermindern sich die Herstellungskosten für den Kopf.
  • Bei einem Crash werden so potentiell weniger Teile am Kopf beschädigt, was sich positiv auf die Ersatzteilbeschaffungskosten auswirkt.
  • Durch geringeren Luftwiderstand und weniger Masse ist der Energieverbrauch des Antriebes auch etwas geringer, was wiederum zu geringfügig längeren Flugzeiten führt.
  • FBL Systeme gleichen Wind- Einflüsse sehr gut aus und erreichen dadurch stabilere Flugeigenschaften als Paddelsysteme.
  • FBL Systeme können Fehler in der mechanischen Einstellung bzw. Balance ausgleichen, was aber auch ein gravierender Nachteil sein kann! (Siehe Experiment "Unkorrekter Lastschwerpunkt")

Nachteile

  • Da die Taumelscheiben- Servos direkt ohne eine Hilfsrotorebene auf die Rotorblätter wirken, werden die Servos viel stärker belastet als mit Paddelkopf und müssen größere Kräfte aufbringen.
  • Gute Flugeigenschaften sind nur mit Rotorblättern zu erreichen, die einen sauberen Nulldurchgang aufweisen.
  • Die Anschaffungskosten für einen FBL Rotorkopf sind trotz weniger aufwendiger Bauweise etwa gleich mit Paddelköpfen. Es werden auch stärkere, teurere Servos benötigt.
  • Das Steuerverhalten ist mitunter etwas "synthetisch". Was jedoch wiederum nicht wirklich ein Nachteil ist, denn daran gewöhnt man sich schnell.
  • Da FBL Systeme mechanische Einstellfehler kompensieren können, merkt man nicht sofort, wenn etwas nicht stimmt.

Experiment "Unkorrekter Lastschwerpunkt"

Wir stellen uns einmal vor, dass wir zwei korrekt im Schwerpunkt ausbalancierte Helikopter haben. Und zwar einen Heli mit Paddelkopf und den zweiten Helikopter mit FBL System. Beide Helikopter sind perfekt eingestellt und fliegen super.

Nun tauschen wir an beiden Helikoptern die Flugakkus gegen schwerere Akkus aus, oder verändern deren Lage so, dass sich der Lastschwerpunkt merklich nach vorn verschiebt.

Am Paddelhelikopter wird diese Veränderung beim Fliegen drastisch spürbar sein. Der Hubschrauber wird die Nase permanent nach unten ziehen, da er nicht mehr richtig ausbalanciert ist. Wir müssen manuell am Sender gegensteuern und permanent Nick ziehen um die Nickachse in Position zu halten.

Beim FBL Heli werden wir dagegen nicht viel von dieser Veränderung des Lastschwerpunktes mitbekommen. Warum?
Das FBL erkennt sehr genau, dass der Heli die Nase absenken möchte, ordnet diese Fluglagenänderung aber den äußeren Einflüssen zu und kompensiert die Abweichung durch permanentes automatisches Gegensteuern auf der Nickachse.

Der positive Aspekt hierbei ist, dass der FBL Heli die Fluglage automatisch korrigiert. Der Pilot wird (fast) nichts vom unkorrekten Lastschwerpunkt bemerken.

Negativ fällt hierbei jedoch folgendes auf:


Was bedeuten eigentlich die Begriffe Rigid-, Horizont-, Positionsmodus und Rettungsfunktion?

Nicht jedes FBL System hat eine Rettungsfunktion.

Die Rettungsfunktion ist eine Zusatzfunktion zur eigentlichen Rigid- Stabilisierung des Helikopters.

Die Rettungsfunktion wird meist über Tastendruck am Sender ausgelöst. Bei Aktivierung der Rettungsfunktion sorgt das FBL System für eine schnelle horizontale Ausrichtung des Helikopters - egal aus welcher Fluglage heraus. Zusätzlich kann zur automatischen horizontalen Ausrichtung ein Positions- Modus, oder ein Höhenhaltemodus zugeschaltet werden oder eine automatische Pitchsteuerung für ein Steigen des Helis sorgen.

Position halten, Positions- Modus

Nicht jedes FBL System beherrscht diesen Modus. Dieser hat mit der eigentlichen Funktion eines FBL Systems nichts zu tun, kann aber in das Gesamtsystem FBL integriert sein kann.

Der Positions- Modus ist eine Zusatzfunktion zur eigentlichen Rigid- Stabilisierung des Helikopters.

Als Positions- Modus bezeichnet man eine Funktion, die den Heli auf einer relativen Position zum Boden fixiert. Lässt man die Steuerknüppel los, dann sorgt der Positions- Modus dafür, dass der Heli auf der Stelle gehalten wird. Die FBL Systeme mit Positionsmodus bedienen sich dabei entweder des GPS Signals oder einer Kamera, die den Boden abtastet, oder einer Kombination aus beidem.

Höhe halten, ATTI Mode

Eine weitere Funktion, die im Zusammenhang mit FBL Systemen manchmal genutzt wird, ist der Modus "Höhe halten", welcher unter verschiedenen Bezeichnungen Anwendung findet. Dieser ist aber weniger relevant und hat mit der eigentlichen Funktion eines FBL Systems nichts zu tun.


Lohnt sich der Umstieg von Paddel auf ein FBL System?

Wer bereits einen hochwertigen Paddelkopf besitzt, der sollte diesen aus auch behalten und von einem Umbau absehen. Zumindest dann, wenn durch den Umbau auch neue teure Servos angeschafft werden müssen, ist bei vielen die Antwort "Nein". Wenn Geld und Zeit jedoch keine allzu große Rolle spielen, dann kann ein Umbau sich lohnen. Spätestens nach einem Crash bzw. vor einer anstehenden Reparatur des noch vorhandenen Paddelkopfes kann man erneut die Situation abwägen und sich für den Umbau auf ein FBL entscheiden.

Bei Neukauf eines Helikopters kann ich an dieser Stelle jedoch eine klare Empfehlung für das FBL System aussprechen.

Die gute Stabilisierung und die Zusatzfunktionen, die heutige FBL Systeme bieten bringen Vorteile gerade für Anfänger.


Was gibt es bei der Umrüstung von Paddel auf Flybarless zu beachten

Wer von Paddel auf FBL umstellen möchte, der sollte beachten, dass in der Regel starke und schnelle Servos benötigt werden, die eine größere Stellkraft aufbringen, als dies bei Paddelhelis erforderlich ist. Das ist notwendig, da die Servos bei FBL direkt (über die Taumelscheibe) die Rotorblätter ansteuern, ohne die verstärkende und dämpfende Paddelebene dazwischen. Bei FBL ist auch die Belastung der Servogetriebe größer.


Welche Rotorblätter kann ich für FBL nutzen?

Paddelsysteme benötigen am Blatt einen gar nicht so geringen Vorlauf. Dabei schwingt das Blatt senkrecht an der Bohrung aufgehängt in Richtung Blattnase nach vorn. Man spricht von Blattvorlauf. Dieser Blattvorlauf unterstützt die Steuerbewegungen und ist bei Paddelsystemen dringend erforderlich. Ohne diesen Blattvorlauf werden die Paddelsysteme relativ träge in der Steuerung. Dadurch auftretende Torsionskräfte an der Blattaufhängung werden durch die Paddelmechanik aufgefangen, die TS-Servos werden nicht sehr stark belastet. Der gewünschte Vorlauf kam der Konstruktion und Produktion des Blattes entgegen.

Anders sieht es bei den Flybarless- Systemen aus. Durch den Wegfall der Mechanik der Hilfsrotorebene werden die durch den Vorlauf auftretenden Kräfte direkt an die Servos weitergegeben, diese stehen dann unter Dauerstress. Diese Belastung kann bei längeren Flugzeiten und anhaltend harten Manövern eine Überlastung der Servos und damit deren Ausfall nach sich ziehen. Dem kann man durch konstruktive Vermeidung des Vorlaufs bei der Produktion des Blattes wirkungsvoll begegnen. Das Blatt für FBL sollte wenig bis keinen Vorlauf aufweisen.

Jetzt muss man jedoch folgendes wissen! Nicht das Blatt an der Wand aufgehängt soll keinen Vorlauf haben, sondern das Blatt im Flug. Ein erheblicher Unterschied! Das Blatt schwingt im Flug durch den aerodynamischen Blattwiderstand ganz leicht nach hinten, dies gilt es durch einen genau bestimmten Vorlauf zu kompensieren. Deshalb sprechen wir auch nicht von einem Blatt ohne Vorlauf (das war seither der übliche Sprachgebrauch) sondern von einem für FBL-Systeme optimierten Blatt. Dieses hat einen winzigen, aber doch deutlich sichtbaren Vorlauf. Damit soll das Blatt im Flug bestmöglich neutral stehen, die Servos werden dabei entlastet.
Es hat sich gezeigt, dass dies unter der Vorgabe des gleichen Gewichts gar nicht so einfach ist. Erst der Einsatz von speziellen Materialien hat dies möglich gemacht.

(Diese Info stammt vom Blattschmied, einem namhaften Hersteller von Rotorblättern für Modellhubschrauber. Die Vertretung wurde durch Helitec übernommen.)