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Pitchwinkel einstellen am Align T-Rex

Gestützt und befeuert durch die Politik, beschäftigen sich aktuell die Mehrzahl der Medien damit, Angst und Panik in der Bevölkerung zu verbreiten, statt mit ehrlichen Argumenten aufzuklären. Große Konzerne haben die Werbewirksamkeit der Impfungen für sich entdeckt, und spielen mit im bunten Reigen der Gesundheitsinteresse heuchelnden Akteure. Warum kann ich es einem Konzern wie Coca-Cola nicht glauben, dass es ihm um die Gesundheit der Menschen geht? Diese Show ist an Peinlichkeit, Dreistigkeit und Schamlosigkeit nicht mehr zu überbieten! Nach 18 Monaten "Pandemische Lage" scheint das die neue Normalität zu sein. Wo ist denn bloß die zurück-versprochene alte geblieben? Ehemals hochangesehene Wissenschaftler und echte Gesundheitsexperten werden ignoriert, diffamiert und als Schwurbler und Verschwörungstheoretiker verpönt und angefeindet, wenn sie eine andere Meinung haben, als die von der Regierung und den Medien als einzig richtige propagierte!

Große Teile der Bevölkerung projizieren ihren Frust auf die Menschen, die einer Behandlung mit mRNA- oder Vektorimpfstoffen kritisch gegenüberstehen. Dabei vergessen Sie vollkommen, dass ihr Frust durch permanentes Politikversagen, mit unwirksamen, unlogischen und wenig evidenzbasierten Coronamaßnahmen, überhaupt erst so groß werden konnte.

In den letzten 18 Monaten haben viele verantwortliche Politiker der Bundesregierung und der Landesregierungen hundertfach ihr Wort gebrochen, sich finanziell manchmal sogar am Leid der Bürger bereichert. Wie lange soll das so noch weiter gehen? Eines Tages werden wir reuevoll zurückblicken auf eine schändliche Zeit in unserer Geschichte, in der unsere Demokratie und unantastbare Bürgerrechte einer Scheinsicherheit geopfert worden sind. Wir werden nicht stolz sein auf diese Zeit, in der das Wort Solidarität darauf beschränkt war, Solidarität von anderen zu erpressen. Willkommen zurück in der DDR, oder besser: Willkommen zurück im Mittelalter! Die Hexenjagd hat begonnen!

Ich überlasse jedem Einzelnen selbst, ob er sich impfen lässt oder nicht, und ich respektiere diese Entscheidung. Viele Argumente sprechen für eine Impfung. Das bekommen wir selbstredend jeden Tag von früh bis spät von den Medien eingetrichtert! Viele medizinische Argumente sprechen aber auch gegen eine Impfung. Diese Argumente werden oft wider besseren Wissens als Schwurbeleien und Verschwörungstheorien abgetan, als Falschinformationen deklariert und aus den sozialen Medienkanälen gelöscht, weil sie sich nicht mit dem großen Ziel vereinbaren lassen. Welches Ziel war das nochmal gleich? Ach ja, im Moment geht es darum, alle Menschen boostern zu lassen. Man muss sich dieses große Ziel nicht merken, es wird sich wieder ändern! DAber selbst dann, wenn deses Ziel erreicht werden sollte, wird sich nichts ändern. Faktenchecker, denen ein fundierter Background zum Thema fehlt, maßen sich an, uns darüber zu belehren, was wahr und was falsch ist. Die echte Wahrheit möchte scheinbar niemand mehr hören. Der Sinn für Objektivität in dieser Angelegenheit ist völlig abhanden gekommen.

Ich persönlich maße mir nicht an, eine Beurteilung zum Thema Pandemie aus medizinischer Sicht abzugeben. Ich kann jedoch zahlreiche offiziell verfügbare Statistiken zum Thema Covidgeschehen und Deutsches Gesundheitssystem einsehen und auswerten. Diese Statistiken sprechen eine eigene Sprache, die oftmals nicht mit dem einheitlichen Tenor der tödlichen Seuche und den politisch ergriffenen Zwangs-Maßnahmen korreliert. Die Beurteilung der Lage, ob pandemisch oder auch nicht, überlasse ich den wahren Fachleuten, und damit meine ich nicht die selbsternannten Gesundheitsexperten oder das RKI. Damit meine ich nicht alles-besserwisserische Radio- und Fernsehmoderatoren, die sich unverfroren in Gesundheitsfragen einmischen und auch nicht jene Mediziner, die auf Basis von gefährlichem Halbwissen kritiklos und linientreu das von Politik und Medien Vorgesagte nachquatschen, und so noch mehr Unsicherheit und Panik in der Bevölkerung erzeugen.
Zum Thema Lobbyismus in der deutschen Politik möchte ich mich hier nicht auslassen, denn das würde echt den Rahmen sprengen.

Vielmehr möchte ich zum Nachdenken anregen und stelle daher die Frage an jene, die von Ihren Nachbarn, Kollegen, Freunden und Familienmitgliedern fordern, solidarisch zu sein und sich impfen zu lassen.

Täglich sterben etwa 30.000 Menschen auf dieser Welt an Hunger, überwiegend Kinder! (Quelle: https://worldometers.info), während wir tatenlos zusehen und SARS-COV2 zum Weltthema Nummer 1 erklären. Wo bleibt hier die Solidarität?

Ich bin geimpft, gegen Hepatitis, Tetanus, Pocken, Tollwut, Gelbfieber und einiges mehr! Ich bitte um Verzeihung für die Benutzung der Worte " Impfgegner" und " Corona-Leugner". Ich bin keines von beiden, werde mich trotzdem nicht mit den derzeit angebotenen, mit einer bedingten Zulassung im Eiltempo auf den Markt gebrachten Impfstoffen boostern lassen, auch nicht bei Androhung von Strafe und Gewalt! Denn ich habe Prinzipien! Ich lasse mich nicht erpressen! Außerdem verstehe ich nicht, warum ich als gesunder Mensch auf eine so krasse Art und Weise diskriminiert werde. Bei derart viel Fremdsorge um meine eigene Gesundheit kann ich leider nicht anders - ich werde misstrauisch.

Warum ich den Impfstoffen kein Vertrauen schenken kann? Hier einige Fakten:

Die Geldgier von Pfizer (Quelle: Wikipedia)

Weil Pfizer ein Epilepsie-Medikament in Großbritannien 2600 % zu teuer verkauft hat, ist der Konzern 2016 zu einer Strafe von 100 Millionen Euro verurteilt worden.

Korruptionsvorwürfe gegen Pfizer (Quelle: Ärzteblatt 2012)

Pfizer zahlt wegen Korruptionsvorwürfen 60 Millionen Dollar.

Rüde bis erpresserische Methoden (Quelle Wikipedia)

Im Februar 2021 wurde bekannt, dass Anwälte von Pfizer in mehreren südamerikanischen Ländern mit äußerst rüden bis erpresserischen Methoden den Versuch machten, das Interesse von Pfizer an hohen Impfstoff-Einkaufspreisen durchzusetzen, eine Befreiung von Haftungen zu erzwingen, sowie künftige Zahlungen durch die Sicherungsübertragung ausländischer Werte frei von der jeweiligen Justiz zu bezwecken. Mehrere Länder verzichteten in der Folge darauf, von Pfizer Impfstoff zu beziehen, und entschieden sich für andere Lieferanten.

Trovan-Studie in Nigeria (Quelle: Wikipedia)

Laut Angaben nigerianischer Behörden und verschiedener Organisationen testete Pfizer im Jahr 1996 das mittlerweile verbotene Antibiotikum Trovafloxacin (Trovan) an etwa 200 Kindern aus dem Umkreis von Kano (Nigeria). Mindestens fünf, nach Angaben der Behörden in Kano mehr als 50 Kinder, starben durch die Wirkung des zuvor noch nicht am Menschen erprobten Mittels, während viele andere geistige und körperliche Missbildungen entwickelten.

Unlautere Werbepraktiken in den USA (Quelle: Wikipedia)

Am 2. September 2009 bestätigte das Unternehmen Pfizer die Zahlung von 2,3 Milliarden Dollar, um damit einen Streit mit der US-Regierung über unlautere Werbepraktiken zu beenden. Es ging unter anderem um die Werbung für das verschreibungspflichtige Schmerzmittel Bextra. Nach Berichten über starke Nebenwirkungen hatte das Unternehmen das Arzneimittel 2005 vom Markt genommen.

Ich könnte diese Reihe mit weiteren offenen Geheimnissen fortsetzen, von Pfizer und einigen anderen Pharmakonzernen, denen die Gesundheit der Menschen ach so sehr am Herzen liegt. Ich sags nur ungern, aber mit gesunden Menschen kann man kein Geld verdienen. Das sollte doch wohl jedem klar sein, oder?

RC-Helikopter Kollektiv Pitch und Zyklisch Pitch einstellen auf heli-planet.com

Regeln für die Pitch Einstellung

  1. Die Reihenfolge der Schritte für die Pitch- Einstellung muss strikt befolgt werden

  2. Die Einstellungen müssen genau vorgenommen werden

  3. Die Symmetrie der Anlenkungen des Rotorkopfes muss sichergestellt sein

Welche Funktionen des Senders werden für Flybarless (FBL) benötigt

Das FBL benötigt zum Arbeiten mindestens die vier Funktions- Kanäle,  Pitch  ,  Nick  ,  Roll  und  Heck  (PITCH, ELEV, AILE, RUDD).

Belegung Kanäle bei Verwendung eines FLL Systems

Pitcheinstellung am FBL System

1) Neues Modell im Sender anlegen

Wichtig ist hierbei in erster Linie:

Während beim Paddelheli stets die Taumelscheibentype im Sender ausgewählt werden muss, darf bei gängigen FBL - Stabisystemen keine Taumelscheibenmischung im Sender eingestellt werden! Diese Mischung erledigt das FBL selbst! Es wird entweder gar keine Taumelscheibentype ausgewählt, oder NORMAL bzw. H1.

2) Signalübertragung auf Normal bzw. H1 einstellen

Warum darf kein Taumelscheibenmischer aktiviert werden?

FBL Systeme übernehmen die "TS- Mischung" selbst. Nur für Paddelhelikopter und ganz wenige FBL Systeme müssen die Signale für die Taumelscheibenservos bereits im Sender "gemischt" werden. Dabei werden die Knüppelsignale so aufbereitet, dass jedes Taumelscheibenservo über einen zugeordneten Kanal angesteuert wird.

Ob eine Taumelscheibenmischung im Sender aktiv ist, kann man im Servomonitor des Senders überprüfen. Dazu genügt es, den Nicksteuerknüppel nach vorn und hinten zu bewegen. Im Servomonitor darf sich nur eine einzige Servoanzeige bewegen - nämlich die für Nick! Falls eine TS-Mischung im Sender aktiviert wurde, erkennt man das daran, dass sich drei Servoanzeigen gleichzeitig bewegen - nämlich Nick und das linke sowie das rechte Rollservo!

3) Symmetrische Pitchkurve im Sender einstellen

Dieser Schritt ist sehr wichtig! Die Pitcheinstellung erfolgt immer mit einer Symmetrischen Pitchkurve.

So sieht eine symmetrische Pitchkurve im Sender aus

Symmetrische Pitchkurve am Spektrum Sender
Symmetrische Pitchkurve am Futaba Sender

Für die nächsten Schritte muss das FBL und der Empfänger bereits angeschlossen sein. Die FBL Systeme haben unterschiedliche Software und Benutzeroberflächen, die folgenden Einstellungen sind jedoch bei allen Systemen erforderlich.

4) Kanal- Wirkrichtung am Sender einstellen

Die Wirkrichtung der Kanäle Pitch, Nick, Roll und Heck wird im Sender unter dem Punkt "Servoumpolung" bzw. "Servo Umkehr" eingestellt. "Pitch positiv" muss im FBL auch als "Pitch positiv" angezeigt werden - und umgekehrt. "Heckknüppel nach Links" muss auch als "Heck nach Links" im FBL ankommen - und umgekehrt. Eventuell muss der entsprechende Kanal im Sender umgekehrt werden.

5) Kanalmitte am Sender einstellen

Erst nachdem die Wirkrichtung der Kanäle im Sender richtig eingestellt wurde, wird im Sender unter dem Punkt "Servomitte" die Mittenposition der Kanäle korrigiert, falls diese nicht stimmt. Das FBL benötigt ein korrektes Mittensignal vom Sender.

6) Endpunkte am Sender einstellen

Nachdem die Wirkrichtung der Kanäle und die Kanalmitte stimmt, werden die Endpunkte der Kanäle im Sender unter dem Punkt "Endpunkt" bzw. "Servo Weg" angepasst. Die Endstellungen der Knüppel müssen vom FBL auch als 100% Endstellung in beide Richtungen erkannt werden.

Damit sind die das FBL betreffenden Sendereinstellungen abgeschlossen. Alle weiteren Einstellungen werden im FBL gemacht.

Im Sender darf ab hier auch nichts mehr verstellt oder getrimmt werden. Eine Ausnahme ist die Expo- und Dual Rate.

Sollte sich während der nun folgenden Einstellung im FBL ein oder mehrere Servos in die falsche Richtung bewegen, dann muss dies im FBL System korrigiert werden und nicht im Sender!

7) Servoinformationen im FBL System eintragen

Die Art der Eingabe ist bei den FBL Systemen unterschiedlich.

Folgende Daten werden oft abgefragt:

Im Bild: typischer Zweiblatt Rotorkopf mit 90° voreilender Anlenkung der Rotorblätter
Voreilung Rotoranlenkung 90 grad

Schritt 3 a) Beispiel 8° Zyklisch Pitch für Roll (Aileron) einstellen

1. Zur Einstellung des zyklischen Blattanstellwinkels für Roll richtest Du den Rotorkopf so aus, dass das zu messende Blatt genau in Längsrichtung des Heli steht! Es ist egal ob am nach vorn zeigenden Blatt oder am nach hinten zeigenden Blatt gemessen wird. Die Winkel haben jedoch unterschiedliche Vorzeichen.

zyklysch Pitch einstellen Roll

2. Stelle an der Pitchlehre einen Winkel von +8° ein.

3. Stelle alle Steuerhebel auf Mitte. Dann bewegst Du den Roll- Hebel bis an den Endanschlag nach links. Halte den Hebel in dieser Stellung und messe den anstehenden Blattwinkel. Ist der Blattanstellwinkel für Roll (Aileron) zu klein, dann vergrößerst Du dementsprechend den Wert für Roll (Aileron) in der Swash AFR Einstellung des Senders schrittweise in Richtung (+/-) 100%. Das Vorzeichen ist egal, es verändert die Wirkrichtung der jeweiligen Funktion.

Ist der Blattanstellwinkel für Roll (Aileron) zu groß, reduzierst Du den "Roll (Aileron)"- Wert im Swash AFR Menü weiter in Richtung 0%, bis der Winkel bei unseren gewünschten 8° steht. Zur Kontrolle bewegst Du dann den Roll- Steuerhebel ganz nach rechts. Dabei muss ebenfalls ein Winkel von etwa 8° am Blatt anliegen, allerdings diesmal mit negativem Vorzeichen, also -8°.



Schritt 3 b) Beispiel 8° Zyklisch Pitch für Nick einstellen

1. Zur Einstellung des zyklischen Blattanstellwinkels für Nick (Elevator) richtest Du den Rotorkopf so aus, dass das zu messende Blatt genau in Querrichtung des Heli steht! Das Bild verdeutlicht die Zusammanhänge an einem rechtsdrehenden Rotorkopf. Bei rechtsdrehendem Hauptrotor soll das Blatt 90° nach links zeigen, wenn wir den zyklischen Pitchwinkel für Nick (Elevator) messen. Man kann auch am rechten Blatt messen, aber dort ist der Winkel dann negativ!

zyklisch Pitch einstellen NICK

2. Stelle an der Pitchlehre einen Winkel von +8° ein.

3. Stelle alle Steuerhebel zunächst auf Mitte. Dann bewegst Du den Nick- Hebel bis an den Endanschlag nach hinten , hältst den Hebel in dieser Stellung und peilst dann mit der Oberkante der Pitchlehre wieder die Paddel- bzw. die Hilfsstange an. Du kannst natürlich auch das nach rechts zeigende Blatt messen, nur sind dann positiver und negativer Winkel vertauscht. Ist der Blattanstellwinkel für Nick zu klein, dann erhöhst Du dementsprechend den Wert für Nick in der Swash AFR Einstellung des Senders schrittweise in Richtung 100%. Ist der Blattanstellwinkel für Nick zu groß, reduzierst Du den "Nick"- Wert im Swash AFR Menü weiter in Richtung 0%, bis der Winkel bei unseren gewünschten 8° steht. Zur Kontrolle bewegst Du dann den Nick- Steuerhebel ganz nach vorn. Dabei muss etwa der gleiche Blattwinkel anliegen, allerdings diesmal mit umgekehrtem Vorzeichen.

  • Ein kollektiver Pitchwinkel von über 14° ist nicht zu empfehlen, da die Drehzahl des Rotors bei zu großen Anstellwinkeln sehr stark abgebremst wird. Im Bedarfsfall bei unzureichender Steigleistung sollte lieber die Drehzahl angehoben werden. Anfänger können auch etwas geringere Winkel einstellen, dann reagiert der Heli etwas zahmer.
  • Für zyklisch. Pitch gilt: Umso höher der eingestellte max. Zyklen. Pitchwinkel (Roll (Aileron) & Nick), umso heftiger die Reaktion des Heli auf Nick und Roll (Aileron). Wem also 6-9° für Zyklen. Pitch zu wenig sind, der kann auch bis über 10 oder 12° gehen.

Pitchwinkel einstellen am Mehrblatt- Rotorkopf

Wie wir schon gelernt haben, ist der Winkelvorlauf am Rotorkopf des Modellhelis von entscheidender Bedeutung für die Taumelscheibensteuerung eines Helikopters. Die Ansteuerung der Blatthalter muss 90° versetzt erfolgen, um die zyklische Ansteuerung der Blätter im richtigen Moment erfolgen zu lassen.

Bei Mehrblatt- Rotorköpfen herrschen am Kopf eingeschränkte Platzverhältnisse. Eine 90° voreilende Einstellung der Gestänge von der Taumelscheibe zur Blattanlenkung ist zwar generell möglich, aber die Gestänge verlaufen dann nicht mehr parallel zur Rotorwelle, sondern etwas schräg nach oben. Das ist nicht weiter dramatisch und man muss lediglich darauf achten, dass die Gelenkkugel an der Taumelscheibe exakt 90° vor dem Blatthalter steht. Dieser Winkel wird mittels des Taumelscheibenmitnehmers justiert.

Umso mehr Blätter der Rotorkopf tragen muss, umso enger werden die Platzverhältnisse. In der Praxis reichen die Platzverhältnisse daher nicht immer aus, um diese Art der Einstellung zu realisieren. Außerdem haben schräg zu den Blatthaltern verlaufende Anlenkgestänge auch Nachteile.

Eine elegantere Methode bietet sich mit der heute verfügbaren virtuellen Taumelscheibenverdrehung. Dabei werden die Gestänge exakt parallel zur Rotorwelle ausgerichtet - ganz ungeachtet des Vorlaufwinkels. Da der Vorlaufwinkel zur Steuerung des Helis jedoch wichtig ist, wird dieser dann auf elektronischem Wege korrigiert. Einige FBL Systeme und Sender bieten diese Möglichkeit.

Eine rein mechanische Justierung des Winkelvorlaufs ist aus Platzgründen nicht immer möglich

Mehrblattkopf Voreilung
In der Praxis sieht das so aus (Draufsicht auf den Rotorkopf): Das Rotorblatt zeigt genau in Flugrichtung, die Gelenkkugel an der Taumelscheibe (blau) steht exakt 90° in Drehrichtung davor (voreilend). Es spielt dabei keine Rolle wie schräg die Anlenkstange steht. Entscheidend ist die Position der Kugel an der Taumelscheibe bezogen auf die Position des Rotorblattes. Stimmt dieser Winkel nicht, dann wird der Heli nicht folgerichtig auf die Steuerbefehle reagieren und unter Umständen nicht steuerbar sein.
Mehrblattkopf Voreilung

Zum Verständnis der Grundregeln des rein mechanisch eingestellten Vorlaufwinkels ist hier am Beispiel eines 4 Blatt Rotorkopfes noch einmal die genaue Position der Anlenkkugel an der Taumelscheibe (Innenring) im Verhältnis zum angelenkten Rotorblatt dargestellt. Das Rotorblatt zeigt nach vorn und die Kugel zeigt 90° versetzt nach rechts (bei vorlaufender Anlenkung und rechtsdrehendem Kopf)! Das ist an jedem Rotorkopf gleich, egal ob 2-Blatt, 3-Blatt oder 4-Blattkopf. Die gleichen Regeln gelten umgekehrt auch für linksdrehende Rotorköpfe.

Rein mechanisch ist es jedoch bei 3- und 4 Blattköpfen gar nicht mehr möglich, das Gestänge parallel zur Rotorwelle zu stellen.Bei enormer Schrägstellung des Gestänges wirken Kräfte, die ein Abspringen der Gelenkpfanne forcieren können. Daher sollte besser mit virtuellem Vorlaufwinkel (virtuelle Taumelscheibenverdrehung) gearbeitet werden.

Einstellung des Winkelvorlaufs mittels virtueller Taumelscheibenverdrehung

Wenn man mit virtueller TS- Verdrehung arbeitet, dann können die Anlenkgestänge zu den Blatthaltern wieder parallel zur Rotorwelle verlaufen. Der Gesamt- Vorlaufwinkel setzt sich dann aus dem mechanischen Anteil plus der elektronischen Vorlaufwinkel- Korrektur zusammen. Im Beispiel im Bild beträgt der mechanische Winkel zwischen Rotorblatt und Anlenkkugel an den Blatthaltern genau 55°. Die Anlenkkugel am Innenring der TS steht genau unter der Kugel am Blatthalter - das Anlenkgestänge verläuft also parallel zur Rotorwelle. Die Taumelscheibe eilt dem Blatt 55° voraus. Um die notwendigen 90° Vorlaufwinkel zu erreichen, müssen dazu nun +35° virtuelle TS- Verdrehung eingestellt werden. 55° + 35° = 90°.

Beim Arbeiten mit virtueller TS- Verdrehung ist zu beachten, dass die Kippbewegung der Taumelscheibe als Reaktion auf zyklische Steuerbefehle nicht mehr in der gewohnten Richtung erfolgt, sondern vielmehr genau um den Betrag der eingestellten virtuellen TS- Verdrehung versetzt. Im Klartext: Bei eingestellten +35° virtueller TS- Verdrehung kippt die Taumelscheibe bei Nick nicht mehr genau in Flugrichtung, sondern um +35° nach rechts versetzt. So stimmen dann die zyklischen Blattwinkel trotz mechanisch "unkorrekter" Einstellung wieder genau!

Da die virtuelle TS- Verdrehung sowohl positive als auch negative Werte haben kann, ist darauf zu achten, dass die TS in der richtigen Richtung virtuell verdreht wird.
Mehrblatt Voreilung mit virtueller Taumelschebenverdrehung

Kontrolle Winkelvorlauf (Vorlaufwinkel 90°)

Es gibt eine einfache Methode, den Winkelvorlauf zu kontrollieren.

Ein Rotorblatt wird dabei genau über dem Heck positioniert (Längsachse des Heli). Wenn nun ausschließlich NICK gesteuert wird, darf das Blatt seinen Anstellwinkel nicht verändern. Verändert sich der Anstellwinkel des Blattes, dann stimmt der Geasmt- Vorlaufwinkel nicht.

Pitchkurve für NUR Normalflug, Schwebflug, Anfänger anpassen

Standard 3D Pitchkurve (symmetrisch)

Pitchkurve symmetrisch
Wir haben hier (siehe Bild links) gemäß unserer Anleitung zunächst einen symmetrischen Pitchbereich eingestellt. Diese symmetrische Einstellung ist für das 3D Fliegen (Rückenflug) erforderlich. Der Heli schwebt dabei in Normalfluglage bei Stellung des Pitch Steuerknüppels etwas oberhalb der Mittelstellung. Das ist nicht weiter schlimm, denn es ist nur eine Gewöhnungssache, obwohl viele Einsteiger meinen, damit ein Problem zu bekommen, wenn der Heli nicht genau bei Pitchknüppel in Mittenposition schwebt. Für Einsteiger, welche die Absicht haben, später auch Rückenflug zu lernen, bietet es sich an, die Pitcheinstellung genauso zu belassen und zur Verfeinerung der Steuerung eventuell mit einer zusätzlichen  Expo  - Funktion oder gegebenenfalls mit einer  Dual  - Rate- Einstellung zu arbeiten. Für Einsteiger, die später auf keinen Fall 3D- Flug praktizieren wollen und auch für Scale-Piloten bietet es sich an, die Pitchkurve etwas zu verändern, um den Schwebepunkt des Helikopters genau bei Pitchknüppel in Mittelstellung zu haben.

WICHTIG: Mechanisch wird ab hier nichts mehr verstellt!

NUR Normalflug Pitchkurve (Schwebflug, auch Anfänger, kein 3D)

Pitchkurve symmetrisch

Wir nehmen nun eine kleine Veränderung der Pitchkurve vor. Diese besteht darin, den maximalen negativen Kollektiven Pitchwinkel zu verringern. Diese Veränderung bewirkt, dass der kollektive Pitchbereich, nur noch etwa von minus 2° bis plus 10° reicht. Der Heli schwebt bei dieser Einstellung bereits ungefähr in Knüppel Mittenstellung. Diese Einstellung ist nicht 3D tauglich.