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Eine Autorotation (AURO) mit dem RC Heli fliegen

Gestützt und befeuert durch die Politik, beschäftigen sich aktuell die Mehrzahl der Medien damit, Angst und Panik in der Bevölkerung zu verbreiten, statt mit ehrlichen Argumenten aufzuklären. Große Konzerne haben die Werbewirksamkeit der Impfungen für sich entdeckt, und spielen mit im bunten Reigen der Gesundheitsinteresse heuchelnden Akteure. Warum kann ich es einem Konzern wie Coca-Cola nicht glauben, dass es ihm um die Gesundheit der Menschen geht? Diese Show ist an Peinlichkeit, Dreistigkeit und Schamlosigkeit nicht mehr zu überbieten! Nach 18 Monaten "Pandemische Lage" scheint das die neue Normalität zu sein. Wo ist denn bloß die zurück-versprochene alte geblieben? Ehemals hochangesehene Wissenschaftler und echte Gesundheitsexperten werden ignoriert, diffamiert und als Schwurbler und Verschwörungstheoretiker verpönt und angefeindet, wenn sie eine andere Meinung haben, als die von der Regierung und den Medien als einzig richtige propagierte!

Große Teile der Bevölkerung projizieren ihren Frust auf die Menschen, die einer Behandlung mit mRNA- oder Vektorimpfstoffen kritisch gegenüberstehen. Dabei vergessen Sie vollkommen, dass ihr Frust durch permanentes Politikversagen, mit unwirksamen, unlogischen und wenig evidenzbasierten Coronamaßnahmen, überhaupt erst so groß werden konnte.

In den letzten 18 Monaten haben viele verantwortliche Politiker der Bundesregierung und der Landesregierungen hundertfach ihr Wort gebrochen, sich finanziell manchmal sogar am Leid der Bürger bereichert. Wie lange soll das so noch weiter gehen? Eines Tages werden wir reuevoll zurückblicken auf eine schändliche Zeit in unserer Geschichte, in der unsere Demokratie und unantastbare Bürgerrechte einer Scheinsicherheit geopfert worden sind. Wir werden nicht stolz sein auf diese Zeit, in der das Wort Solidarität darauf beschränkt war, Solidarität von anderen zu erpressen. Willkommen zurück in der DDR, oder besser: Willkommen zurück im Mittelalter! Die Hexenjagd hat begonnen!

Ich überlasse jedem Einzelnen selbst, ob er sich impfen lässt oder nicht, und ich respektiere diese Entscheidung. Viele Argumente sprechen für eine Impfung. Das bekommen wir selbstredend jeden Tag von früh bis spät von den Medien eingetrichtert! Viele medizinische Argumente sprechen aber auch gegen eine Impfung. Diese Argumente werden oft wider besseren Wissens als Schwurbeleien und Verschwörungstheorien abgetan, als Falschinformationen deklariert und aus den sozialen Medienkanälen gelöscht, weil sie sich nicht mit dem großen Ziel vereinbaren lassen. Welches Ziel war das nochmal gleich? Ach ja, im Moment geht es darum, alle Menschen boostern zu lassen. Man muss sich dieses große Ziel nicht merken, es wird sich wieder ändern! DAber selbst dann, wenn deses Ziel erreicht werden sollte, wird sich nichts ändern. Faktenchecker, denen ein fundierter Background zum Thema fehlt, maßen sich an, uns darüber zu belehren, was wahr und was falsch ist. Die echte Wahrheit möchte scheinbar niemand mehr hören. Der Sinn für Objektivität in dieser Angelegenheit ist völlig abhanden gekommen.

Ich persönlich maße mir nicht an, eine Beurteilung zum Thema Pandemie aus medizinischer Sicht abzugeben. Ich kann jedoch zahlreiche offiziell verfügbare Statistiken zum Thema Covidgeschehen und Deutsches Gesundheitssystem einsehen und auswerten. Diese Statistiken sprechen eine eigene Sprache, die oftmals nicht mit dem einheitlichen Tenor der tödlichen Seuche und den politisch ergriffenen Zwangs-Maßnahmen korreliert. Die Beurteilung der Lage, ob pandemisch oder auch nicht, überlasse ich den wahren Fachleuten, und damit meine ich nicht die selbsternannten Gesundheitsexperten oder das RKI. Damit meine ich nicht alles-besserwisserische Radio- und Fernsehmoderatoren, die sich unverfroren in Gesundheitsfragen einmischen und auch nicht jene Mediziner, die auf Basis von gefährlichem Halbwissen kritiklos und linientreu das von Politik und Medien Vorgesagte nachquatschen, und so noch mehr Unsicherheit und Panik in der Bevölkerung erzeugen.
Zum Thema Lobbyismus in der deutschen Politik möchte ich mich hier nicht auslassen, denn das würde echt den Rahmen sprengen.

Vielmehr möchte ich zum Nachdenken anregen und stelle daher die Frage an jene, die von Ihren Nachbarn, Kollegen, Freunden und Familienmitgliedern fordern, solidarisch zu sein und sich impfen zu lassen.

Täglich sterben etwa 30.000 Menschen auf dieser Welt an Hunger, überwiegend Kinder! (Quelle: https://worldometers.info), während wir tatenlos zusehen und SARS-COV2 zum Weltthema Nummer 1 erklären. Wo bleibt hier die Solidarität?

Ich bin geimpft, gegen Hepatitis, Tetanus, Pocken, Tollwut, Gelbfieber und einiges mehr! Ich bitte um Verzeihung für die Benutzung der Worte " Impfgegner" und " Corona-Leugner". Ich bin keines von beiden, werde mich trotzdem nicht mit den derzeit angebotenen, mit einer bedingten Zulassung im Eiltempo auf den Markt gebrachten Impfstoffen boostern lassen, auch nicht bei Androhung von Strafe und Gewalt! Denn ich habe Prinzipien! Ich lasse mich nicht erpressen! Außerdem verstehe ich nicht, warum ich als gesunder Mensch auf eine so krasse Art und Weise diskriminiert werde. Bei derart viel Fremdsorge um meine eigene Gesundheit kann ich leider nicht anders - ich werde misstrauisch.

Warum ich den Impfstoffen kein Vertrauen schenken kann? Hier einige Fakten:

Die Geldgier von Pfizer (Quelle: Wikipedia)

Weil Pfizer ein Epilepsie-Medikament in Großbritannien 2600 % zu teuer verkauft hat, ist der Konzern 2016 zu einer Strafe von 100 Millionen Euro verurteilt worden.

Korruptionsvorwürfe gegen Pfizer (Quelle: Ärzteblatt 2012)

Pfizer zahlt wegen Korruptionsvorwürfen 60 Millionen Dollar.

Rüde bis erpresserische Methoden (Quelle Wikipedia)

Im Februar 2021 wurde bekannt, dass Anwälte von Pfizer in mehreren südamerikanischen Ländern mit äußerst rüden bis erpresserischen Methoden den Versuch machten, das Interesse von Pfizer an hohen Impfstoff-Einkaufspreisen durchzusetzen, eine Befreiung von Haftungen zu erzwingen, sowie künftige Zahlungen durch die Sicherungsübertragung ausländischer Werte frei von der jeweiligen Justiz zu bezwecken. Mehrere Länder verzichteten in der Folge darauf, von Pfizer Impfstoff zu beziehen, und entschieden sich für andere Lieferanten.

Trovan-Studie in Nigeria (Quelle: Wikipedia)

Laut Angaben nigerianischer Behörden und verschiedener Organisationen testete Pfizer im Jahr 1996 das mittlerweile verbotene Antibiotikum Trovafloxacin (Trovan) an etwa 200 Kindern aus dem Umkreis von Kano (Nigeria). Mindestens fünf, nach Angaben der Behörden in Kano mehr als 50 Kinder, starben durch die Wirkung des zuvor noch nicht am Menschen erprobten Mittels, während viele andere geistige und körperliche Missbildungen entwickelten.

Unlautere Werbepraktiken in den USA (Quelle: Wikipedia)

Am 2. September 2009 bestätigte das Unternehmen Pfizer die Zahlung von 2,3 Milliarden Dollar, um damit einen Streit mit der US-Regierung über unlautere Werbepraktiken zu beenden. Es ging unter anderem um die Werbung für das verschreibungspflichtige Schmerzmittel Bextra. Nach Berichten über starke Nebenwirkungen hatte das Unternehmen das Arzneimittel 2005 vom Markt genommen.

Ich könnte diese Reihe mit weiteren offenen Geheimnissen fortsetzen, von Pfizer und einigen anderen Pharmakonzernen, denen die Gesundheit der Menschen ach so sehr am Herzen liegt. Ich sags nur ungern, aber mit gesunden Menschen kann man kein Geld verdienen. Das sollte doch wohl jedem klar sein, oder?

Helikopter Landung mit Autorotation

Autorotation mit dem RC Heli fliegen - Heli-Planet

Der Heli bezieht die zum Fliegen notwendige Energie aus dem Antrieb. Der Antrieb liefert die Energie für den Auftrieb und den Vortrieb des Helikopters. Fällt der Antrieb aus, bleibt als einziger Ausweg eine Notlandung, namentlich Autorotationslandung. Die Autorotationslandung gehört bei Helikopterpiloten zur Ausbildung. Im Modellsportbereich wird die Autorotation geflogen, um den Heli im Notfall, gleich den bemannten Vorbildern zu landen, oder aber auch als Kunstflugfigur bei Flugvorführungen, die durchaus ihren Reiz hat.

So wie die Mehrzahl der Flugzeuge die Möglichkeit hat, mit ausgefallenem Antrieb unter Höhenverlust eine begrenzte Strecke weiter zu segeln, so hat auch ein Helikopter die Möglichkeit weiter zu fliegen - natürlich ebenfalls mit kontinuierlichem Höhenverlust - nur wird das hier dann "Autorotieren" genannt. Wichtig ist dabei, dass die im System gespeicherten Energien sinnvoll genutzt werden.

Autorotation - Primärziel Rotordrehzahl halten, Energie sparen

Da die Rotorblätter im Schwebflug gegen den Luftwiderstand arbeiten, würde die Drehzahl des Rotors ohne Antrieb sehr schnell abfallen, würde man den Heli weiter auf Höhe halten, oder gar steigen. Der notwendige Auftrieb geht dadurch verloren und der Hubschrauber stürzt ab. Einen Heli mit ausgefallenem Antrieb zu landen, ist daher immer mit Sinkflug verbunden. Durch den Sinkflug wird die Strömungsrichtung der Luft an den Rotorblättern umgekehrt. Die Luftströmung treibt dadurch den Rotor an. Der Luftwiderstand bremst gleichzeitig den Sinkflug des Helikopters.

In einem fliegenden Heli sind verschiedene Energieformen gespeichert, die wir für unsere Autorotation sinnvoll nutzen können und müssen, nämlich potentielle und kinetische Energie.

1. Lageenergie, physikalisch: Potentielle Energie

Jedes Fluggerät besitzt eine Masse/ Gewicht. Um diese Masse entgegen der Schwerkraft auf Flughöhe zu bringen, wurde eine nicht unerhebliche Menge Antriebs-Energie in das System eingespeist. Die Antriebsenergie ist dabei zum Teil im System gespeichert worden, ein anderer Teil wurde in Wärme umgewandelt. Die durch die Masse im System selbst gespeicherte Energie wird potentielle Energie genannt, oder auch Lageenergie. Umso größer die Masse des Helikopters und umso größer die Flughöhe, umso größer ist auch die im System gespeicherte Potentielle Energie. Diese Potentielle Energie gilt es möglichst gut auszunutzen!

2. Bewegungsenergie, physikalisch: Kinetische Energie / Rotationsenergie

Des weiteren wurde Energie aufgewendet, den Rotor zu drehen. Solange der Rotor dreht, ist in diesem noch Energie gespeichert. Auch in der horizontalen Bewegung des Helis ist Energie gespeichert. Die in den drehenden Rotorblättern gespeicherte Energie nennt man auch Rotationsenergie. Umso größer die Masse des sich bewegenden Helis und umso größer die Geschwindigkeit, umso größer ist auch die gespeicherte kinetische Energie. Umso größer die Masse der sich drehenden Rotorblätter und umso größer die Drehzahl, umso größer ist auch die darin gespeicherte Rotationsenergie. Diese Energiespeicher gilt es möglichst gut bei der Autorotation auszunutzen!

Energie sinnvoll nutzen - möglichst wenig steuern!

Die oben genannten Energieformen können jeweils in andere Energieformen umgewandelt werden. Lageenergie kann in Bewegungsenergie oder Rotationsenergie umgewandelt werden, Rotationsenergie in Lageenergie oder Bewegungsenergie und vice versa. Die Basis der Autorotation ist eine Umwandlung von Lageenergie (potentielle Energie) in eine Bewegungsenergie (kinetische Energie) und Rotationsenergie unter Ausnutzung der Luftströmung. Bei einer Autorotationslandung tauscht man vereinfacht gesagt Flughöhe gegen Rotordrehzahl.

Um möglichst viel der potentiellen Energie in Rotordrehzahl umzuwandeln, sollte eine Autorotation mit angepasster Vorwärts (Rückwärts) -Geschwindigkeit geflogen werden. Das erfordert Feingefühl und Übung um das perfekt hinzubekommen.

Dabei gilt ein ganz wesentlicher Grundsatz:
Bei jedem Steuervorgang am Heli bzw. bei jeder Umwandlung von potentieller in Rotations- oder Bewegungsenergie und umgekehrt, gehen Anteile dieser für die Autorotation nutzbaren Energien in andere nicht nutzbare Energie über. Die Energie (Rotationsenergie) mit der wir z.Bsp. mittels einer Steuerbewegung die Luft in Bewegung versetzen, steht uns am Heli nicht mehr zur Verfügung! Wer viel steuert, verschenkt wichtige Energie, die vielleicht am Ende fehlt, um den Heli sicher zu landen..

Die Grafik verdeutlicht den Unterschied der Strömungsverhältnisse bei normalem Vorwärtsflug und Autorotation, sowie die Bewegung des Helis relativ zum Boden.

Autorotationslandung mit dem Helikopter

Eine Autorotationslandung beschreibt die Landung eines Helikopters ohne Antrieb am Rotor. Eine Autorotationslandung wird gewöhnlich dann durchgeführt, wenn der Antrieb ausgefallen ist.

Egal ob eine Motorwelle bricht, der Antriebs- Akku oder der Regler abschmiert, sich das Motorritzel löst, oder sonst etwas den Antrieb ausfallen lässt - früher oder später wird jeder einmal in die Situation kommen, das Modell ohne Antrieb landen zu müssen. Dann ist es gut, wenn man die Autorotationslandung vorher geübt hat.

Grundregeln für eine Autorotation mit dem Hubschrauber

Der Ausfall eines Heli- Motors ist nicht gleichbedeutend mit dem unvermeidlichen Absturz. Um einen Heli mit ausgefallenem oder auch abgeschaltetem Antrieb zu landen, müssen folgende Punkte beachtet werden.

  1. Es muss sofort und ohne Zeitverlust eine Autorotationslandung eingeleitet werden! Wer mit ausgefallenem Antrieb versucht, den Heli auf Höhe zu halten, oder gar noch steigen zu lassen, riskiert einen gefährlichen Drehzahlverlust und damit einen Absturz. Oberstes Ziel ist es, die Rotordrehzahl aufrechtzuerhalten, um die Steuerbarkeit des Helis zu gewährleisten. Dabei macht man sich zu Nutze, dass eine Menge Energie in Form von potentieller Energie/ Lageenergie im Heli selbst gespeichert ist. Diese Energie wurde aufgewendet um den Heli aufsteigen zu lassen und man kann sie nun zu einem großen Teil wieder nutzen. Außerdem ist kinetische Energie/ Bewegungsenergie im sich drehenden Rotor selbst gespeichert.
  2. Das Timing muss stimmen! Man hat in der Regel nur einen einzigen Versuch, den Helikopter zu landen. Für einen zweiten Versuch ist nicht mehr genügend Energie vorhanden.
  3. Wer trödelt, verliert! Um so höher man fliegt, umso mehr Zeit hat man zur Autorotationslandung zur Verfügung und umso größer ist die mögliche Flugstrecke, die noch zurückgelegt werden kann. Das ist bei der Auswahl des Notlandeplatzes von großer Bedeutung.

Möglichst sofort nach dem Ausfall des Antriebs, geht man in den Sinkflug über. Im permanenten Sinkflug wird mit mit angepasster Vorwärtsgeschwindigkeit in Richtung Landestelle geflogen.

Flären, Geschwindigkeit abbauen und Rotordrehzahl aufbauen

Um eine bruchfreie Landung sicherzustellen, muss die Vorwärts- und Fallgeschwindigkeit kurz vor der Landung reduziert werden. Dazu wird aus der Vorwärtsfahrt heraus die Nase des Helis nach oben gezogen und auf diese Weise die Fahrt abgebremst. Dieses Manöver nennt man "Flären" oder Flare. Die Bewegungsenergie aus der Sinkgeschwindigkeit und Vorwärtsgeschwindigkeit wird so in eine andere Form der Bewegungsenergie, nämlich in Rotordrehzahl umgewandelt. Beim Flare wird vom Rotor also noch einmal mehr Energie aufgenommen und Rotordrehzahl aufgebaut. Gleichzeitig wird der Helikopter dabei im Sinken abgebremst. Kurz über dem Boden kontrolliert der Pilot durch Steuern von Kollektiv- Pitch die Aufsetzgeschwindigkeit und der Hubschrauber kann so fast normal gelandet werden.

Im Bild zu erkennen: Mögliche Verläufe einer Autorotationslandung. Wie die Autorotation durchgeführt wird, hängt letztendlich von den örtlichen Gegebenheiten und den Vorlieben des Piloten, aber auch vom Typ des Helikopters ab.

Helikopter mittels Autorotation landen, das Flären - Heli-Planet

Autorotationslandung - Übung macht den Meister

Der wesentliche Unterschied einer Autorotation zu einer normalen Landung besteht darin, dass man für eine Autorotationslandung nur eine Chance hat - nach dem Flären muss man aufsetzen, sonst fällt der Helikopter doch noch herunter. Die Autorotationslandung muss beim ersten Versuch erfolgreich sein. Der Pilot hat keine Möglichkeit, noch einmal durchzustarten um ein zweites Landemanöver zu versuchen. Die Rotordrehzahl, bzw. die gespeicherte Energie würde dafür nicht mehr ausreichen.

Bei Profi- Piloten gehört die Übung der Autorotationslandung zur Ausbildung. Im Vietnam- Krieg wurde die Autorotationslandung oft praktiziert um möglichst geräuschlos zu landen. Bei Hubschrauber- Modellpiloten ist die Autorotationslandung Bestandteil in Pflicht und Kürprogrammen bei Wettkämpfen.

Autorotationslandung mit dem Modellhelikopter

Beim Üben der Autorotationslandung geht es in erster Linie darum, das Modell unbeschädigt zu landen. Wie die Autorotation optisch wirkt, ist dabei zunächst einmal völlig ohne Belang. Die Perfektion kommt mit der Übung. Daher ist es ratsam, sich eine größere ebene Fläche zum Landen auszusuchen, denn am Anfang wird es schwer sein, sich gleichzeitig auf die Autorotation zu konzentrieren und auf eine Punktlandung.

Erste Autorotations- Vorübungen macht man mit stark verringerter Rotordrehzahl um zunächst das Auftouren des Rotors vor dem Aufsetzen (Flären) zu üben. An 600er Helikoptern stellt man dazu eine Drehzahl von etwa 1400 bis 1500 U/min ein. Bei 700er Helis nutzt man den Drehzahlbereich zwischen 1200 und 1300 U/min. An die niedrigste mögliche Drehzahl muss man sich langsam herantasten!

Autorotations- Notlandung mit dem Modellheli üben

Eine Autorotations- Notlandung ist die einfachste Art einer Autorotation. Es geht dabei lediglich darum, den Heli heil zu Boden zu bekommen. In der Regel wird dabei die Höhe im direkten senkrechten Sinkflug abgebaut. Oberstes Ziel der Übung ist es, den Heli möglichst zügig mit negativem Anstellwinkel der Rotorblätter sinken zu lassen, um nicht unnötig Rotordrehzahl zu verlieren.

Die Übung einer AURO- Notlandung ist relativ simpel. Dabei wird der Notfall eines Antriebsausfalls simuliert. Man baut zunächst mit normaler Rotordrehzahl Höhe auf (etwa 30m oder mehr) und schaltet dann auf die im oberen Kapitel beschriebene niedrige Drehzahl um. Sofort danach wird zügig mit angepasstem negativem Pitchwinkel Höhe abgebaut. Die Drehzahl sollte während dieses Manövers nicht merklich abfallen. In etwa 10m Höhe wird wieder auf Normaldrehzahl geschaltet und das Manöver abgebrochen. Gelingt diese Übung sicher und ohne spürbaren Drehzahlabfall, kann man zum nächsten Schritt der Übung übergehen.

Im 2. Schritt der AURO- Übung wird der Sinkflug erst in etwa 2 bis 3m Höhe abgebremst und der Heli sanft auf dem Boden aufgesetzt.

Flugzustände MotorAUS und Autorotationsmodus

Während eine Vielzahl der Piloten von elektrisch angetriebenen Modellhelikoptern den Flugzustand "Autorotation" zum normalen Ausschalten des Antriebes benutzt, liegt dieser Funktion eigentlich eine gänzlich andere Idee zu Grunde. Der Flugzustand "Autorotation" bietet nämlich zusätzliche Sicherheit beim Fliegen einer AURO.

Zur Erklärung der Funktion sei angemerkt, dass wir zwingend unterscheiden zwischen den beiden Modi Motor "AUS" und "Autorotation". Beide Modi werden vom Sender aus aktiviert und beiden ist gemeinsam, dass der Motor ausgeschaltet ist.

Doch es gibt einen ganz wesentlichen Unterschied! Beim normalen Einschalten des Antriebes aus dem Zustand Motor "AUS" greift der üblicherweise beim Heli benutzte Sanftanlauf. Sinn und Zweck des Sanftanlaufes ist die langsame Steigerung der Drehzahl des Motors. Beim anfänglichen Üben von Autorotationslandungen können leicht Fehler passieren. Dann ist es sinnvoll, die AURO sofort abzubrechen indem man den Antrieb wieder zuschaltet. Der sonst so sehr geschätzte Sanftanlauf wirkt sich in diesem Falle jedoch negativ aus und erhöht das Risiko, den Heli zu verlieren. Denn nach missglückter AURO- Übung muss die Flugdrehzahl schnellstmöglich wieder anliegen, damit der Heli abgefangen werden kann. Genau hier kommt der Autorotationsmodus in's Spiel.

Autorotationsmodus ermöglicht Schnellanlauf des Motors

Wir fassen kurz zusammen. Wird der Antrieb aus dem Flugzustand "AUS" eingeschaltet, dann greift der Sanftanlauf, sofern dieser am Regler eingestellt ist. Schaltet man den Antrieb jedoch ab, indem man in den Flugzustand Autorotation schaltet, hat dies zunächst den selben Effekt, nämlich dass der Antrieb stoppt. Doch beim erneuten Zuschalten des Antriebs erfolgt ein schnelles Hochlaufen des Antriebes - der Sanftanlauf greift nicht! Das bringt wesentliche Vorteile beim Üben von Autorotationen.

Voraussetzungen für die Nutzung des Autorotationsmodus

Es gibt einige technische Voraussetzungen die erfüllt sein müssen, um den AURO Modus gemäß seiner Bestimmung auch nutzen zu können. Die wichtigste Voraussetzung ist, dass der verwendete Flugregler den Autorotationsmodus auch unterstützt. Im Klartext bedeutet das, dass der Regler zwischen "AUS" und "AUTOROTATION" unterscheiden können muss. Um den Modus Autorotation zu nutzen, muss diese Funktion in der Regel zunächst im Flugregler aktiviert werden.

Der Unterschied zwischen AUS und AUTOROTATION ist bedingt durch unterschiedliche Throttle- PWM Signale beider Modi, die vom Sender kommen. Welche Werte dort jeweils eingestellt werden müssen und welche Grenzen erlaubt sind, entnimmt man der Anleitung des jeweiligen Flugreglers.

Von der Autorotations- Notlandung zur echten Auro

Um eine mustergültige Autorotation zu fliegen, muss nun der senkrechte Sinkflug des Helikopters um eine langsame bis moderate Vorwärtsbewegung des Helis ergänzt werden. Das eröffnet zusätzlich die Möglichkeit, einen gewünschten Landeplatz anzufliegen. Das Heck sollte dabei jedoch möglichst wenig gesteuert werden, da bei jeder Hecksteuerbewegung Energie aus dem Antrieb genommen wird.

Bei kleinen Modellhelikoptern ist Vorsicht geboten, da eine Autorotation bei manchen Modellen nicht oder nur schwer funktioniert. Modelle, die keinen Autorotationsfreilauf besitzen, sind untauglich für Autorotationen.
Ab der 550er Klasse stellt eine Autorotation kein großes Problem mehr dar.
Möglichst wenig steuern !

Autorotation - Varianten

Neben der normalen Autorotation in Normalfluglage kann man eine Autorotation auch in Rückenfluglage durchführen - selbstverständlich nur mit Modellhelikoptern.

RC Helikopter Autorotation in Rückenfluglage fliegen - Heli-Planet

Dazu wird der Helikopter bis zum Flären in Rückenfluglage gehalten und dann unmittelbar vor der eigentlichen Landung über Roll oder sogar über die Nickachse herumgedreht und aufgesetzt.

Vom Schwierigkeitsgrad her ist diese Art der Autorotation wesentlich höher angesiedelt, weshalb man auch zunächst einmal die normale Autorotation fast mit verbundenen Augen fliegen können sollte, bevor man sich an diese abgewandelten Varianten heranwagt. Eine Drehung am Ende der Autorotation über die Nickachse kostet wesentlich mehr Energie als eine Drehung über die Rollachse.

Also bitte zuerst das Drehen über die Rollachse üben.

Die Drehung über Nick ist wesentlich energiezehrender. Daher sollte man beim Üben mit der Drehung des Helis über die Rollachse beginnen.