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Der offene Gitterrumpf, die große Kanzel und die langen Kufen machen die Dimension des Modells bereits am Boden sichtbar.
HELI-PLANETModellbau · Werkstatt · FlugschuleReparatur anfragenHistorisches Heli-Planet-Projekt
Ein dokumentierter Big-Scale-Aufbau im Maßstab 1:4 mit 2,50 Meter Rotordurchmesser, offenem Edelstahl-Gitterrumpf, Jakadofsky-Wellenleistungsturbine und eigenständigem Scale-Ausbau.
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Das Vario-Big-Lama-Projekt
Diese Seite stellt ein tatsächlich aufgebautes Heli-Planet-Modell vor. Historische Projektdaten und aktuelle Herstellerangaben werden getrennt, damit der Baubericht nicht mit einem heutigen Verkaufsangebot verwechselt wird.
Der offene Gitterrumpf, die große Kanzel und die langen Kufen machen die Dimension des Modells bereits am Boden sichtbar.
Der dokumentierte Dreiblatt-Rotorkreis verlangt viel freien Raum, einen passenden Transportweg und kontrollierte Handhabung.
Im Projekt arbeitete eine Jakadofsky PRO Edition mit Kerosinstart in der dafür vorgesehenen Vario-Turbinenmechanik.
Der Neubau begann 2013, die erste Fassung wurde 2014 fertiggestellt; später folgte ein weiterer Scale-Umbau.
Die Vario Lama SA 315 B als Turbinen-RC-Helikopter war für Peter Henning der Einstieg in die Klasse der großen Turbinenmodelle. Ausschlaggebend waren der unverwechselbare Gitterrohrrahmen, die außen sichtbare Mechanik und der für Wartung zugängliche Turbineneinbau. Anders als bei einem geschlossenen Rumpf bleiben Kraftstoffsystem, Abgasführung, Heckantrieb und viele Befestigungen sichtbar. Das erleichtert keine Sicherheitsprüfung automatisch, macht den technischen Aufbau aber nachvollziehbarer.
Die wiederhergestellte kanonische Zielseite übernimmt den vollständigen historischen Baubericht. Damit finden Besucher über die bekannte Altadresse wieder genau das gesuchte Lama-Projekt, statt auf einer allgemeinen Modellbau-Übersicht zu landen.
Vario Lama 1:4
Die erhaltene Projektdokumentation beschreibt den damaligen Aufbau. Für neue Bausätze, Teile und Mechaniken gelten ausschließlich die aktuellen Angaben des Herstellers.
Das historische Modell wurde auf Grundlage der Vario Big Lama für Turbinenantrieb aufgebaut. Die Projektunterlagen nennen eine Länge von etwa 2,40 Metern, 84 Zentimeter Höhe, 2,50 Meter Rotordurchmesser und drei Hauptrotorblätter. Die Turbinenfassung verwendete die Vario-Mechanik mit einer Jakadofsky-Wellenleistungsturbine, ein Bavarian Demon 3SX, Futaba-Funktechnik, getrennte Stromversorgung sowie zusätzliche Elektronik für Turbine und Beleuchtung.
Vario führt die Lama SA 315 B aktuell weiterhin im Maßstab 1:4. Die offizielle Produktseite nennt 2.400 Millimeter Länge, 585 Millimeter Breite, 835 Millimeter Höhe und 2.500 Millimeter Rotordurchmesser. Als ungefähres Abfluggewicht werden rund 17 Kilogramm für Elektro und rund 19 Kilogramm für Turbine angegeben. Diese Herstellerwerte passen zur Größenordnung des dokumentierten Heli-Planet-Projekts, ersetzen aber weder Wiegen noch Schwerpunktkontrolle am konkreten Modell.
| Merkmal | Heli-Planet-Projekt | Aktuelle Einordnung |
|---|---|---|
| Vorbild | SA 315 B Lama | Scale-Helikopter mit offenem Gitterrumpf |
| Maßstab | 1:4 | von Vario weiterhin so geführt |
| Länge | ca. 2,40 m | Vario nennt aktuell 2.400 mm |
| Rotordurchmesser | 2,50 m, Dreiblatt | Vario nennt aktuell Ø 2.500 mm |
| Antrieb | Jakadofsky-Wellenturbine mit Kerosinstart | aktuelle Mechanik und Freigabe konkret prüfen |
| Gewicht | projektbezogen ermittelt | Hersteller nennt ungefähr 17 kg Elektro und 19 kg Turbine |
Aufbau und Technik
Gute Zugänglichkeit ersetzt weder Erfahrung noch einen dokumentierten Prüfweg. Größe, Turbine und Rotorsystem erhöhen die Anforderungen deutlich.
Der Edelstahlrahmen bildet zusammen mit Kanzel, Kufen und Heckausleger die tragende Struktur. Im historischen Aufbau ließ sich der Heckausleger über definierte Trennstellen demontieren. Solche Verbindungen müssen wiederholgenau, spielfrei und eindeutig gesichert sein. Bei 2,40 Meter Modelllänge wird der Transport nicht erst nach der Fertigstellung gelöst: Halterung, Kippmöglichkeit, Fixierung der Kufen und Schutz von Rotorwelle, Heck und Anbauten gehören von Anfang an zur Konstruktion.
Rotorkopf, Blätter, Übersetzung und Turbine bilden ein zusammenhängendes System. Der aktuelle Hersteller nennt für die große Lama eine maximale Hauptrotordrehzahl von 850 Umdrehungen pro Minute. Dieser Wert ist keine pauschale Einstellung für ein historisches Einzelmodell. Maßgeblich sind die Unterlagen der tatsächlich eingebauten Mechanik, des Rotorkopfs, der Rotorblätter und des Antriebs. Blattbefestigung, Spurlauf, Gestänge, Lager und Freigängigkeit werden vor jedem ersten Lauf beziehungsweise nach jeder Änderung erneut geprüft.
Im Projekt waren Empfänger, Flybarless-System, Turbinensteuerung, Beleuchtungssteuerung und getrennte Energiepfade verbaut. Eine große Zahl hochwertiger Komponenten macht das Gesamtsystem nicht automatisch sicher. Entscheidend sind Spannungsbereiche, Steckverbindungen, Absicherung, Kabelwege, Schalterlogik, Failsafe und Verhalten bei Ausfall eines Teilstromkreises. Das damalige 3SX wird nur mit der dazu passenden Geräte- und Firmwaredokumentation bewertet.

Turbinenbetrieb
Der automatische Startablauf reduziert Handgriffe, aber nicht die Verantwortung für Kraftstoffsystem, Brandvorsorge und sicheren Abstand.
Die dokumentierte Jakadofsky-Turbine besaß einen Kerosinstart. Vor dem Start wurden Kraftstoffleitungen, Filter, Tankentlüftung, Ventile, elektrische Versorgung, ECU-Meldungen und die freie Abgaszone kontrolliert. Ein geeigneter Feuerlöscher stand griffbereit; Personen, lose Gegenstände und brennbares Material gehörten nicht in Rotor- oder Abgasbereich.
Ein erfolgreicher automatischer Start ist noch keine Freigabe für den Rotorlauf. Temperatur, Drehzahl, Geräusch, Vibrationen, Kraftstoffdichtheit und sichere Funktion der Abschaltung werden beobachtet. Nach Wartung oder längerer Standzeit beginnt die Prüfung erneut. Die Fachseiten zu Kerosin und Jet A-1, Modellturbinen im RC-Helikopter, Vibrationen und Failsafe vertiefen die einzelnen Prüffelder.

Scale-Ausbau
Der offene Aufbau macht jedes Kabel und jedes Anbauteil sichtbar. Vorbildtreue und Wartbarkeit müssen deshalb gemeinsam geplant werden.
Die Projektbilder dokumentieren zugeschnittene Kanzelscheiben, Cockpit, Positions- und Anti-Collision-Lights, Tankattrappen, Lastenkörbe und weitere Eigenbauteile. Derartige Details verändern Gewicht, Luftwiderstand, Schwerpunkt und Zugang zur Mechanik. Sie werden vibrationsfest montiert und dürfen weder Steuerwege noch Luftführung oder Abgasbereich beeinträchtigen.
Die Beleuchtung folgt in ihrer Anordnung dem gewählten Vorbild, benötigt aber eine technisch saubere Modellumsetzung. Stromaufnahme, Spannungsversorgung, Schaltkanal und Leitungsführung werden gemessen statt geschätzt. Nach dem Ausbau bleibt ein klarer Wartungsweg zu Turbine, Heckantrieb, Servos, Empfänger und Energieversorgung erhalten.
Eigene Projektbilder
Die Aufnahmen stammen aus der gesicherten Heli-Planet-Projektdokumentation und zeigen unterschiedliche Bau- und Betriebszustände.








Projektablauf
Nein. Die Seite dokumentiert ein historisches Heli-Planet-Projekt. Aktuelle Bausatzvarianten, Preise, Mechaniken und Lieferzeiten werden direkt beim Hersteller geprüft.
Vario nennt für den aktuellen Rumpfbausatz im Maßstab 1:4 rund 2.400 Millimeter Länge und 2.500 Millimeter Rotordurchmesser. Der konkrete Platzbedarf ist mit montiertem Rotor und Transporthalterung größer.
Der Hersteller nennt ungefähr 17 Kilogramm für Elektro und 19 Kilogramm für Turbine. Der tatsächliche Wert hängt von Mechanik, Antrieb, Tanks oder Akkus, Cockpit, Beleuchtung und Scale-Ausbau ab und wird am fertigen Modell gemessen.
Nein. Größe, Rotorsystem, Turbine, Kraftstoff und hohe bewegte Masse verlangen fundierte Modellbau- und Flugerfahrung, einen passenden Betriebsort und einen dokumentierten Sicherheitsablauf.
Eine erste Einschätzung ist anhand von Bestellnummern, Komponentenliste, Bauzustand und aussagekräftigen Fotos möglich. Danach lässt sich klären, ob Prüfung, Fertigstellung, Einstellung oder Probeflug sinnvoll sind.
Scale- und Turbinenmodellbau
Für eine belastbare Einschätzung benötigt Heli-Planet Rumpf- und Mechaniknummer, Antrieb, Rotorkopf, Rotorblätter, Elektronik, aktuellen Bauzustand und Fotos der Trennstellen sowie Einbauten. So bleibt klar, welche Arbeiten möglich sind und welche Herstellerunterlagen noch fehlen.
Vario-Lama-Projekt anfragen →Quellen und Vertiefung
Der Beitrag „Vario Lama SA 315 B: Turbinenheli“ erklärt Vario Lama SA 315 B als Turbinen-RC-Helikopter im Zusammenhang mit dem eigenen RC-Helikopter. Die folgenden Abschnitte ordnen die einzelnen Punkte ein und zeigen, welche Angaben vor einer praktischen Entscheidung geprüft werden sollten.