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Der Century-Rumpf misst rund 150 Zentimeter Länge und 45 Zentimeter Breite.
HELI-PLANETModellbau · Werkstatt · FlugschuleReparatur anfragenHistorisches Heli-Planet-Projekt
Der dokumentierte Aufbau von 2013 verbindet einen Century-Rumpf mit T-Rex-700-Mechanik, 12S-Elektroantrieb, Einziehfahrwerk und vorbildähnlicher Beleuchtung.
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Bell-222-Baubericht
Die früher stark gefundene Bell-222-Seite wird hier als eigenständiger Baubericht wiederhergestellt. Angaben zu den damals verwendeten Komponenten dokumentieren den Aufbau und sind keine aktuelle Kaufempfehlung.
Der Century-Rumpf misst rund 150 Zentimeter Länge und 45 Zentimeter Breite.
Zweiblatt-Rotorsystem mit 700-Millimeter-Spinblades aus dem damaligen Aufbau.
Eine Align-T-Rex-700-Elektromechanik wurde in den lackierten Scale-Rumpf eingepasst.
Der Hauptantrieb arbeitete mit 12S; die Bordelektronik erhielt eine getrennte Versorgung.
Dieser Bell 222 RC-Helikopter entstand 2013 als Kundenprojekt bei Heli-Planet. Der Baubericht zeigt den Weg vom angelieferten Rumpf über die mechanische Anpassung und Verkabelung bis zu Einstellflug und Übergabe. Gerade die erhaltenen Zwischenstände sind wertvoll: Sie machen sichtbar, welche Arbeiten später unter Fenstern, Bodenplatte und Abdeckungen verborgen sind.
Das fertige Modell ist ungefähr 150 Zentimeter lang, 45 Zentimeter breit und besitzt einen Rotordurchmesser von 158 Zentimetern. Als Basis diente ein bereits lackierter Century-Rumpf. Eingebaut wurde eine elektrische T-Rex-700-Mechanik. Die Kombination war keine einfache Stecklösung. Position der Hauptrotorwelle, Höhe der Mechanik, Heckabtrieb, Bodenbefestigung, Akkuplatz, Schwerpunkt und Wartungszugang mussten gemeinsam festgelegt werden.
Der Artikel hält einen historischen Zustand fest. Regler, Stabilisierung, BEC und Lichtsteuerung aus dem Jahr 2013 können heute abgekündigt sein oder durch neuere Technik ersetzt werden. Wer ein ähnliches Modell plant, richtet sich deshalb nach den aktuellen Anleitungen und Freigaben der tatsächlich vorhandenen Komponenten. Die Projektdaten helfen bei der Einordnung, ersetzen aber keine heutige Auslegung.
Suchthemen sauber getrennt
Die Fernsehserie nutzte eine umgebaute Bell 222 als Filmhelikopter. Dieses Heli-Planet-Modell stellt dagegen eine zivile Bell 222 dar und besitzt eine eigene Projektgeschichte.
Bell 222 und Airwolf werden bei der Suche häufig miteinander verbunden, sind aber nicht dasselbe Modellthema. Die Bell 222 ist das reale Hubschraubermuster, dessen Form als Grundlage für den Filmhelikopter diente. Am Airwolf wurden auffällige Verkleidungen und filmische Details ergänzt. Der hier dokumentierte RC-Helikopter trägt weder die Airwolf-Lackierung noch dessen charakteristische Anbauten.
Diese Trennung ist für Leser und Suchmaschinen wichtig. Wer nach einem Bell 222 RC-Modell, nach Maßen, Mechanikeinbau oder einem Bell-222-Baubericht sucht, landet hier. Wer gezielt den schwarzen Filmhelikopter bauen oder technisch einordnen möchte, findet die gesonderte Seite zum Airwolf RC-Helikopter. Bell selbst beschreibt die Bell 222 als Grundlage des Filmhelikopters in einem Beitrag zur Nutzung seiner Fluggeräte in Film und Fernsehen.
Rumpf und Mechanik
Ein Scale-Rumpf verdeckt die Technik, muss sie aber zugleich präzise tragen, vor Vibrationen schützen und für Wartung erreichbar halten.
Der Century-Rumpf traf geschützt verpackt und bereits lackiert ein. Vor dem Bohren wurden Oberfläche, Trennstellen, Fensteröffnungen, obere Abdeckung und Einziehfahrwerk kontrolliert. Eine Bestandsaufnahme vor dem Einbau verhindert, dass Transportschäden, schiefe Aufnahmen oder fehlende Teile erst nach der Mechanikmontage auffallen. Empfindliche Flächen wurden während der Arbeiten abgedeckt.
Die Mechanik wurde probeweise im Rumpf ausgerichtet. Entscheidend waren eine mittige Hauptrotorwelle, genügend Abstand zum Rumpf, der Verlauf des Heckantriebs und ein nutzbarer Zugang zu Schrauben und Steckverbindungen. Die Grundplatte diente als Bohrschablone. Auflagepunkte wurden angepasst und verstärkt, damit die Kräfte nicht punktuell in eine dünne GFK-Fläche eingeleitet werden. Große Unterlegscheiben und eine belastbare Verklebung verteilten die Last.
Ein Mechanikeinbau wird nicht nur optisch beurteilt. Vor dem endgültigen Befestigen werden Freigängigkeit, Wellenflucht, Gestängewege, Akkuposition und Schwerpunkt geprüft. Kabel dürfen nicht an rotierenden Teilen scheuern. Wartungsteile müssen erreichbar bleiben, ohne jedes Mal den halben Rumpf zu zerlegen. Nach der Montage sind alle Verschraubungen, Lagerstellen und Klebeflächen erneut zu kontrollieren.
Der lange Heckbereich eines Scale-Rumpfs kann Resonanzen und zusätzliche Hebelkräfte einbringen. Im Projekt wurden Befestigungen und Übergänge deshalb passend zur eingebauten Mechanik abgestützt. Der Heckantrieb musste leichtgängig und fluchtend laufen. Erst nachdem Mechanik, Heck und Rumpf spannungsfrei zusammenarbeiteten, war der Aufbau bereit für Elektronik und Ausbau.

Elektronik und Scale-Funktionen
Der damalige Aufbau kombinierte leistungsstarken Elektroantrieb mit separater Empfängerstromversorgung und einer eigenen Lichtsteuerung.
| Bauteil | Dokumentierter Projektstand 2013 | Heutige Einordnung |
|---|---|---|
| Rumpf | Century Bell 222, Maßstab 1:8,6 | Verfügbarkeit und Ersatzteile aktuell prüfen |
| Mechanik | Align T-Rex 700 Elektro | Konkrete Version, Übersetzung und Freigaben bestimmen |
| Hauptantrieb | 12S mit Castle Phoenix ICE 120 HV | Historische Komponente, nicht pauschal übernehmen |
| Stabilisierung | Helicommand 3D Rigid v2 | Altsystem; Anleitung und Zustand entscheidend |
| Bordstrom | Hercules BEC aus separatem 2S-LiPo | Strombedarf messen und Ausfallsicherheit planen |
| Beleuchtung | Emcotec Aurora mit Scale-Leuchten | Last, Absicherung und Kabelwege dokumentieren |
| Fahrwerk | Speziell angepasstes Einziehfahrwerk | Endlagen, Verriegelung und Bodenfreiheit prüfen |
Im Projekt versorgte der 12S-Akku den Hauptantrieb. Empfänger, Servos und Stabilisierung erhielten ihre Spannung über ein separates BEC mit eigenem 2S-LiPo. Diese Trennung war Teil der damaligen Auslegung. Sie bedeutet nicht automatisch, dass jedes heutige Bell-222-Modell ebenso aufgebaut werden sollte. Maßgeblich sind Stromaufnahme, Servotypen, Betriebsspannungen, Leitungsquerschnitte, Stecksysteme und das gewünschte Redundanzkonzept. Mehr Informationen dazu bietet die Seite über Empfängerstromversorgung im RC-Helikopter.
Positionslichter und weitere Leuchten wurden über eine Emcotec-Aurora-Steuerung geschaltet. Die Leitungen mussten vor dem Einsetzen der Fenster verlegt und gegen Scheuern gesichert werden. Beim Einziehfahrwerk kamen mechanische Freigängigkeit, sichere Endlagen und zuverlässige Stromversorgung hinzu. Ein Fahrwerk darf weder die Mechanik noch Akkus und Kabel berühren. Vor dem Erstflug wird es mehrfach unter realistischen Lasten getestet.
Fenster und Abdeckungen wurden erst geschlossen, nachdem Kabelwege, Schaltfunktionen und Zugänglichkeit geprüft waren. Dadurch blieb die Fehlerkorrektur möglich. Diese Reihenfolge ist eine der wichtigsten Lehren aus dem Archivprojekt: erst Technik testen, dann verdecken und detaillieren.
Originale Projektbilder
Die Aufnahmen stammen aus der gesicherten Heli-Planet-Dokumentation des Projekts von 2013.













Abschluss und Übergabe
Der dokumentierte Einstellflug fand am 18. Februar 2013 statt. Dabei wurden nicht nur Steuerfunktionen betrachtet, sondern das Zusammenspiel von Mechanik, Stabilisierung, Antrieb, Heck, Stromversorgung und Rumpf. Ein Scale-Rumpf kann Geräusche und Vibrationen verändern; deshalb sind Kontrollen nach den ersten Lauf- und Flugphasen besonders wichtig.
Nach weiteren Abschlussarbeiten und dem Übergabeflug wurde die Bell 222 am 26. April 2013 an ihren Eigentümer übergeben. Das Datum macht deutlich, dass diese Seite ein abgeschlossenes historisches Projekt zeigt. Heli-Planet verkauft hier keinen Bell-222-Bausatz und garantiert keine Verfügbarkeit der genannten Komponenten.
Für ein heutiges Bestandsmodell beginnt die Arbeit mit einer technischen Aufnahme: Hersteller und Version von Rumpf und Mechanik, Rotorsystem, Motor, Regler, Servos, Stabilisierung, Stromversorgung, Akkus, Fahrwerk und aktueller Bauzustand. Danach lässt sich klären, ob Prüfung, Reparatur, Einstellung oder Fertigstellung sinnvoll möglich sind. Ein Probeflug oder Einstellflug setzt einen technisch prüfbaren und sicher betreibbaren Zustand voraus.
Heli-Planet Modellbau
Bei einer Bell 222 oder einem anderen großen RC-Scale-Helikopter kann Heli-Planet den vorhandenen Zustand aufnehmen und den möglichen Arbeitsumfang abgrenzen. Hilfreich sind aussagekräftige Fotos, genaue Komponentenbezeichnungen, Rotorgröße, Antrieb, Elektronik und eine Beschreibung der gewünschten Arbeiten.
Ob ein Projekt übernommen werden kann, hängt von Zustand, Ersatzteilversorgung, Dokumentation und Sicherheitsrisiken ab. Eine Anfrage ist deshalb noch keine Zusage, ermöglicht aber eine fachliche Ersteinschätzung.
Scale-Projekt anfragen →Häufige Fragen
Nein. Für die Fernsehserie wurde eine Bell 222 zum Filmhelikopter umgebaut. Das hier gezeigte Modell stellt eine zivile Bell 222 ohne Airwolf-Lackierung und ohne die typischen Film-Anbauten dar.
Der dokumentierte Aufbau verwendet eine elektrische Align-T-Rex-700-Mechanik in einem Century-Bell-222-Rumpf. Die Kombination ist ein historisches Einzelprojekt und keine allgemeine Freigabe für beliebige Versionen.
Die Projektdokumentation nennt rund 150 Zentimeter Länge, 45 Zentimeter Breite und 158 Zentimeter Rotordurchmesser bei einem Maßstab von 1:8,6.
Nein. Die Seite dokumentiert ein 2013 fertiggestelltes Kundenprojekt. Aktuelle Verfügbarkeit von Rümpfen, Mechaniken und Ersatzteilen muss beim jeweiligen Hersteller oder Fachhandel geprüft werden.
Eine Ersteinschätzung ist anhand genauer Angaben und Fotos möglich. Ob Prüfung, Reparatur oder Fertigstellung übernommen werden kann, wird erst nach Abgrenzung von Zustand, Komponenten und Ersatzteilrisiken entschieden.
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