Black Thunder
Die frühere Heli-Planet-Seite stellte den elektrischen Goblin Black Thunder mit der damaligen Bestellnummer SG652 vor.
HELI-PLANETModellbau · Werkstatt · FlugschuleReparatur anfragenModellgeschichte und aktuelle Einordnung
Vom historischen Black Thunder und Black Nitro bis zum heutigen ilGoblin 590: Heli-Planet ordnet die Goblin-Baureihe mit eigenen Werkstatterfahrungen, offiziellen Daten und klarer Trennung zwischen Archiv und Gegenwart ein.
Zum ilGoblin 590 →
SAB-Goblin-RC-Helikopter
Die alte Seite war ein Verkaufs- und Videohinweis aus dem Jahr 2016. Diese neue Fassung bewahrt den belegten Inhalt, entfernt abgelaufene Angebote und beantwortet zugleich die heutigen Suchfragen zur Goblin-Baureihe.
Die frühere Heli-Planet-Seite stellte den elektrischen Goblin Black Thunder mit der damaligen Bestellnummer SG652 vor.
Als Verbrennerausführung wurde 2016 der Goblin Black Nitro mit der damaligen Bestellnummer SG651 gezeigt.
Die offizielle SAB-Baureihe führt heute ein eigenständiges 590er-Modell mit 550 bis 590 Millimeter langen Hauptrotorblättern.
Eigene Archivbilder dokumentieren unter anderem Goblin 570 und den Aufbau eines Goblin 630 im Heli-Planet-Workshop.
Die historische Adresse /goblin_black_vids.html erzielt weiterhin 12 Klicks, 581 Impressionen und eine durchschnittliche Position von 9,4. Sichtbare Anfragen betreffen nicht nur „Black Thunder“, sondern vor allem „Goblin 590“, „SAB ilGoblin 590“, „Goblin Heli“, „Goblin Helicopter“ und „RC Heli SAB Goblin“. Eine pauschale Weiterleitung auf die Modellbauübersicht würde diese konkrete Marken- und Modellabsicht verlieren.
Gleichzeitig darf die Seite von 2016 nicht unverändert wieder online gehen. Sie warb für Vorbestellungen, ein zeitlich begrenztes Flugschul-Geschenk und einen damaligen Workshop. Diese Konditionen sind abgelaufen. Bestellnummern und Modellnamen bleiben als historische Dokumentation erhalten, Preise, Gutschein und Verfügbarkeit werden nicht als aktuelles Angebot wiederholt. Die neue Zielseite verbindet deshalb drei Ebenen: das gesicherte Heli-Planet-Archiv, eigene Aufbaupraxis und aktuelle technische Herstellerdaten.
SAB Heli Division prägte mit der markanten geschlossenen Hauben- und Heckrohrform eine eigenständige Modellfamilie. Über die Jahre entstanden unterschiedliche Größen, Antriebsarten und Konstruktionslinien. Der Name „Goblin“ allein bezeichnet daher keine eindeutige Größe oder Komponentenfreigabe. Vor Aufbau, Reparatur oder Kauf muss immer die genaue Modellbezeichnung einschließlich Kitnummer und Version feststehen.
Archivstand 2016
Die ursprüngliche Seite zeigte zwei Produktvideos und kündigte damalige Verkaufs- und Workshopmöglichkeiten an. Heute ist sie eine historische Quelle, kein laufendes Angebot.
Heli-Planet stellte den SAB Goblin Black Thunder und die Verbrennerversion Goblin Black Nitro gemeinsam vor. Genannt wurden die damaligen Bestellnummern SG652 für den Black Thunder, SG651 für den Black Nitro und CK703 für ein Stretch-Kit. Dazu kamen ein zeitlich begrenzter Gutschein und die Möglichkeit, einen Bausatz vorzubestellen oder im Workshop aufzubauen. Diese Angaben belegen, welche Modelle damals gemeint waren; sie sagen nichts über heutige Lieferbarkeit, Preis oder Ersatzteilversorgung aus.
Die zwei eingebetteten Videos bildeten den sichtbaren Schwerpunkt der kurzen Altseite. Ihre technische Aussage wird nicht nachträglich erfunden. Für ein heute vorhandenes Modell sind die exakte Kitversion, die zugehörige Anleitung und der reale Bauzustand wichtiger als eine allgemeine Erinnerung an den Produktnamen.
Black Thunder, Black Nitro, Goblin 570 und ilGoblin 590 gehören zwar zur selben Marke, sind aber nicht dasselbe Modell. Eine Weiterleitung auf die allgemeine 550er-Kaufberatung oder die 600er-Klasse würde Marken-, Historien- und Modellfragen vermischen. Die eigenständige Goblin-Seite kann diese Unterschiede erklären und anschließend gezielt zu den passenden Größen- und Technikartikeln führen.
Offizielle Daten, geprüft am 22. August 2026
Die folgenden Eckdaten stammen aus der offiziellen SAB-Produktseite. Verfügbarkeit, Varianten und Herstellerfreigaben müssen vor einem Kauf erneut direkt bei SAB geprüft werden.
| Merkmal | Offizielle Angabe zum ilGoblin 590 | Praktische Bedeutung |
|---|---|---|
| Hauptrotor | 1.242 mm mit 580-mm-Blättern | Ein großer, leistungsstarker RC-Helikopter mit entsprechendem Sicherheitsabstand |
| Blattlänge | 550 bis 590 mm | Blätter nur innerhalb der Modell- und Drehzahlfreigabe auswählen |
| Chassisgewicht | 1.820 g mit Haupt- und Heckblättern, ohne Motor, Elektronik und Akku | Das tatsächliche Abfluggewicht hängt stark vom gewählten Setup ab |
| Taumelscheibenservos | Drei Mini-Servos, Standardgröße optional | Einbaugröße, Hebelgeometrie, Drehmoment und Spannung gemeinsam prüfen |
| Heckservo | Standardgröße | Servotyp und Ansteuerfrequenz müssen zum Flybarless-System passen |
| 6S-Beispiel | 4025-Motor mit 1.100 kV, 5.000 bis 6.000 mAh | Herstellerbeispiel, keine pauschale Freigabe für beliebige Komponenten |
| 12S-Beispiel | 4025-Motor mit 560 kV, 3.000 bis 4.000 mAh | Spannung, Regler, Übersetzung und gewünschte Rotordrehzahl abstimmen |
| Akkuaufnahme | Heckseitig eingeschobener Akkuträger | Verriegelung, Schwerpunkt, Kabelweg und Schutz vor beweglichen Teilen kontrollieren |
Der ilGoblin 590 ist keine Neuauflage des kurzen Verkaufsangebots von 2016, sondern eine heutige Baureihe mit eigener Konstruktion. SAB nennt ein hochsteifes Carbon-Heckrohr, einen Carbonrahmen, eine direkt auf der Hauptwelle sitzende Freilaufeinheit und ein vertikales Servolayout. Solche Merkmale helfen bei der Einordnung, ersetzen aber weder Anleitung noch Aufbaukontrolle.
Die Beispiele für 6S und 12S zeigen, dass dieselbe Modellgröße mit unterschiedlichen Antriebskonzepten aufgebaut werden kann. Entscheidend sind nicht allein Zellenzahl oder kV-Wert. Motorritzel, Übersetzung, Blattlänge, gewünschte Rotordrehzahl, Reglerreserve, Kühlung und Akku-Belastbarkeit müssen als System zusammenpassen. Für die Vorplanung stehen der Motor- und Reglerrechner sowie die getrennten Drehzahlrechner zur Verfügung. Das berechnete Ergebnis wird anschließend am aufgebauten Modell gemessen und gegen die Herstellergrenzen geprüft.
Die offizielle Seite nennt konstruktive Optionen, darunter Mini- oder optional Standardservos an der Taumelscheibe. Daraus folgt keine freie Austauschbarkeit. Servobreite, Befestigung, Hebellänge, Stellkraft, Geschwindigkeit, Betriebsspannung und Impulsfrequenz müssen zur Mechanik und zum verwendeten Flybarless-System passen.

Heli-Planet-Erfahrung
Das Archiv dokumentiert nicht nur Produktbilder. Ein Goblin 630 wurde im Heli-Planet-Workshop aufgebaut; weitere Bilder zeigen Bausatz, Elektrik und mehrere fertige Goblin-Helikopter.
Bei einem Goblin-Aufbau beginnt die Arbeit mit der eindeutigen Zuordnung von Kit, Anleitung und vorhandenen Bauteilen. Lager, Wellen, Riemen, Riemenscheiben, Freilauf, Heckantrieb und Rotorkopf werden auf leichten Lauf und korrekten Sitz geprüft. Schraubensicherung wird nur nach Herstellerangabe und materialgerecht eingesetzt. Ein verkantetes Lager oder falsch gespanntes Riemensystem lässt sich später nicht zuverlässig durch elektronische Einstellung ausgleichen.
Motor und Regler werden so eingebaut, dass Zahn- oder Riemeneingriff, Kühlung, Leitungswege und Wartungszugang stimmen. Kabel dürfen weder an Carbonkanten scheuern noch in rotierende Teile geraten. Akkuhalter und Verriegelung müssen auch unter Flugbelastung sicher bleiben. Der Artikel RC-Helikopter-Bausatz richtig aufbauen beschreibt die allgemeine Reihenfolge.
Nach der Mechanik folgen Servoneutralstellung, Gestängelängen, Taumelscheiben-Niveau und Pitchbereich. Steuerwirkung und Sensorwirkung werden getrennt geprüft: Der Sender muss die gewünschte Bewegung auslösen, das Flybarless-System einer Lageänderung des Modells korrekt entgegenwirken. Falsche Korrekturrichtungen können beim Abheben sofort zum Kontrollverlust führen.
Vor dem ersten Hochlauf werden Motor-Aus, Failsafe, Reglerinitialisierung und Versorgung unter Servolast getestet. Der Probelauf beginnt kontrolliert und wird bei ungewöhnlichem Geräusch, Vibration, Erwärmung oder unruhigem Riemenlauf abgebrochen. Danach folgt eine erneute Kontrolle aller relevanten Verbindungen. Wer ein vorhandenes Modell nicht sicher zuordnen kann, sollte Kitnummer, Fotos, Komponentenliste und vorhandene Anleitung zuerst zusammentragen.




Werkstatt, Aufbau und Einstellung
Bei einem gebrauchten, begonnenen oder reparaturbedürftigen SAB Goblin kann Heli-Planet zunächst Modellversion, Mechanik, Komponenten und bisherigen Aufbau aufnehmen. Daraus ergibt sich, ob Aufbau, Einstellung, Fehlersuche oder Probeflug sinnvoll und mit verfügbaren Unterlagen möglich sind.
Eine Komponentenliste, Fotos von Chassis, Rotorkopf, Heck, Motor, Regler, Servos und Flybarless-System beschleunigen die Ersteinschätzung. Ersatzteilverfügbarkeit und konkrete Arbeitszusage werden am tatsächlichen Modell geklärt.
Goblin-Projekt anfragen →Häufige Fragen
Nein. Der Black Thunder gehört zum dokumentierten Heli-Planet-Angebot von 2016. Der ilGoblin 590 ist eine heutige SAB-Baureihe mit eigenen Konstruktions- und Herstellerdaten.
SAB nennt 550 bis 590 Millimeter lange Hauptrotorblätter und einen Rotordurchmesser von 1.242 Millimetern mit 580er-Blättern. Die konkrete Auswahl muss zur Anleitung, Drehzahl und Modellversion passen.
Die offizielle Produktseite nennt Beispiele für beide Konzepte. Motor, kV-Wert, Akku, Regler, Übersetzung und gewünschte Rotordrehzahl müssen jeweils zusammen ausgelegt werden.
Nein. Vorbestellung, Gutschein und damalige Workshopkonditionen waren zeitgebundene Angaben aus dem Jahr 2016 und werden ausdrücklich nicht als heutiges Angebot übernommen.
Eine Ersteinschätzung ist mit genauer Modellversion, Komponentenliste und aussagekräftigen Fotos möglich. Ob Arbeiten übernommen werden können, hängt von Zustand, Dokumentation und Ersatzteilverfügbarkeit ab.
Quellen und Vertiefung